Kripo ermittelt
Hoher Schaden nach Brand einer Doppelhaushälfte in Ingolstadt

21.06.2024 | Stand 21.06.2024, 9:44 Uhr |

Die Feuerwehr hat den Dachstuhlbrand relativ schnell im Griff. Den Nachmittag über waren die Wehrleute mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. − Foto: Reiß

Neue Details zu einem Brand einer Doppelhaushälfte in Ingolstadt am Mittwoch: Polizeiangaben zufolge ist ein hoher Schaden entstanden. Die Kriminalpolizei ermittelt.



Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte, wurde am Donnerstag gegen 13 Uhr per Notruf eine Rauchentwicklung aus dem Dach einer Doppelhaushälfte in der Dürrenseestraße gemeldet. Ein Großaufgebot der Berufsfeuerwehr Ingolstadt und der Freiwilligen Feuerwehren Ingolstadt und Dünzlau lokalisierten den Brandherd in der Dachhaut zwischen den Solarpanels.

Zur Löschung wurde der Dachstuhl teilweise abgedeckt. Wie bereits am Mittwoch bekannt wurde, wurde das Haus durch den Brand zunächst unbewohnbar. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Den Schaden schätzen die Ermittler auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag. Fachkräfte der Kriminalpolizei Ingolstadt gehen nach einer Brandortbegehung von einem technischen Defekt der auf dem Dach angebrachten Photovoltaik-Anlage als Ursache aus.

− cav


In einer früheren Version dieses Artikels wurde fälschlicherweise angegeben, es hätte am Donnerstag gebrannt. Der Fehler wurde korrigiert.