Eitensheim

Feuerwehr mit neuer Satzung

Eitensheimer wählen Vorstand teilweise neu – Josef Trini und Fred Gößl werden Ehrenmitglieder

08.07.2022 | Stand 08.07.2022, 12:00 Uhr
Christina Zangerle

23 Einsätze mit insgesamt 555 Einsatzstunden und 27 Übungen mit insgesamt 1062 Übungsstunden; so lautet die Bilanz für das Jahr 2021, die Vorsitzende Christian Plank bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eitensheim zog. Derzeit gibt es 55 aktive Feuerwehrler über 18 Jahre, davon sind 45 Männer und 8 Frauen. 27 davon sind Atemschutzgeräteträger. Außerdem sind sechs Jugendliche bei der Eitensheimer Wehr, davon zwei Mädchen. Die Versammlung war aufgrund der Pandemie von Dezember vergangenen Jahres auf 2022 verschoben wurde.

Ein wichtiger, weil ebenfalls von Dezember auf 2022 vertagter Punkt war die Abstimmung über die neue Vereinssatzung. Diese wurde, so Plank, seit 1984 nicht mehr geändert. Durch die Überprüfung eines Rechtsanwaltes des Feuerwehrverbandes konnte diese nun angepasst werden. Künftig wird der Vorstand alle vier statt alle sechs Jahre gewählt, statt der Löschmeister gibt es nun sechs Beisitzer sowie zusätzlich einen Vertreter der Jugend, der durch diese gewählt wird. Auch der Datenschutz wurde aktualisiert. Mit einer Enthaltung stimmten alle Anwesenden der Änderung zu.

Bei den Neuwahlen wurden Vorsitzender Christian Plank und Richard Wild als sein Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt. Schriftführerin Christine Sedlmeier sowie Kassier Christian Meyer wurden wie auch die beiden Kassenprüfer Reinhard Schober und Johann Rampl wiedergewählt. Die Wahl der Beisitzer fiel auf Florian Hirsch, Fabian Gößl, Max Spiegel, Thomas Knörr, Sebastian Trini und Marina Eisinger. Ein neuer Gerätewart werde aktuell noch gesucht, so Plank.

Der Vorsitzende dankte dem ehemaligen Gerätewart Thomas Knörr, den Jugendwarten, dem Atemschutzgerätewart, den Löschmeistern, den Aktiven, dem Fotografen Johann Rampl, Simon Edlich und seiner Mannschaft für das Ausfahren der Einladungen und der Gemeinde für die Unterstützung.

Schließlich standen Ehrungen und Beförderungen an. Zu Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau wurden Dominik Barun, Markus Eckert, Andreas Hauf, Marina Eisinger, Anna und Theresa Glasel ernannt. Als Oberfeuerwehrmann dürfen sich künftig Sebastian Spiegel, Constantin Trini, Tobias Wodraschka und als Hauptfeuerwehrmann Max Spiegel, Norbert Klar, Markus Baumgartner, Manuel Viering und Andreas Wagner bezeichnen. Löschmeister sind Simon Edlich, Florian Hirsch, Alexander Knispel und Tobias Kufner. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Markus Baumgartner, Norbert Klar, Max Spiegel und Tobias Wodraschka geehrt. Für 20 Jahre aktive Feuerwehrarbeit dankte Vorsitzender Andreas Wagner. 25 Jahre stehen Roland Ernst, Alexander Knispel und Florian Plank im Dienst der Wehr. 40 Jahre aktiv sind Willi Hirsch und Norbert Wachter. Zu Ehrenmitgliedern wurden Josef Trini und Fred Gößl ernannt, die 2020 aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr ausgeschieden sind. Christian Plank und Richard Wild überreichten beiden eine Steintafeluhr sowie eine Ehrenurkunde und bedankten sich für den jahrzehntelangen Einsatz bei der Feuerwehr.

Die Planungen für das laufende Jahr beinhalten eine verstärkte Jugendwerbung, die Brandschutzwoche in Tauberfeld, eine Inspektionsübung in Hitzhofen, die Leistungsprüfung Wasser. Eine Pumpeneinweisung der Maschinisten durch die Firma Magirus erfolgt noch. Des Weiteren wurde über die neue Alamos Einsatzalarmierung informiert. Aufgrund der Pandemie konnte für das Feuerwehrfest zum 150-jährigen Bestehen in Eitensheim nicht geplant werden.

Der erste Kommandant appellierte zum Schluss an alle Aktiven, zu den Übungen und Einsätzen zu kommen. Bürgermeister Manfred Diepold sprach den Kommandanten und der Vereinsführung seinen Dank für ihren Einsatz aus. Die Feuerwehr habe in Eitensheim einen wichtigen Stellenwert. Kreisbrandmeister Robert Husterer schloss sich diesem Dank an und appellierte an alle Feuerwehrler, die Führungskräfte zu unterstützen. Die Jugendarbeit spiele dabei eine wichtige Rolle. Sie solle gefördert werden, um fortlaufend gute Feuerwehrarbeit leisten zu können.