Kunst ohne Barrieren
Einzigartige Performance am Wochenende im Großen Haus: „Interaktion“ vereint Musik, Tanz und Malerei

23.02.2024 | Stand 23.02.2024, 9:09 Uhr

„Interaktion“ ist das Zusammenspiel unabhängig von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten. Foto: Nardozza-Simon

Bereits vor mehr als zehn Jahren hat die Schauspielerin und Tänzerin Maria Tietze das Kunstzentrum Besondere Menschen ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche mit Behinderung können dank der Organisation aktiv am Kunst- und Kulturleben teilnehmen.

Ein großes Anliegen ist es, diese Kunst in einer möglichst breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Auch deshalb gibt es „Interaktion“.

Bei „Interaktion“ treffen verschiedene Kunstformen aufeinander

Zu sehen ist das Programm am Samstag, 24. Februar, ab 18 Uhr und am Sonntag, 25. Februar, ab 14 Uhr (13.30 Uhr Einführung) im Großen Haus des Stadttheaters. Bei „Interaktion“ berühren sich Malerei, Musik und Bewegung, „Interaktion“ schafft eine Beziehung von verschiedenen Kunstformen, kombiniert alle Arten von Musikrichtungen und spricht jede Altersgruppe an, betonen die Veranstalter.

Tanz, Musik, Gesang, Theater und Malerei bieten für Menschen, unabhängig von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, einen Weg, sich künstlerisch auszudrücken. In den wöchentlich stattfindenden Kunstkursen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich in einem professionellen Umfeld künstlerisch zu betätigen, zu experimentieren und sich zu entfalten.

Teilnehmende bringen ihre individuellen Fähigkeiten ein

Es entstehen kreative Prozesse und Entwicklungen von künstlerischer Leistung, die geprägt sind von den besonderen Fähigkeiten der Teilnehmenden. Es gehe, wie die Verantwortlichen sagen, nicht um ein Trimmen auf konventionelle Resultate, sondern um Kunst, die geprägt sei von großer Wahrhaftigkeit, Anmut, berührender Innigkeit und reizvoller Ästhetik. Genau das ist bei „Interaktion“ an diesem Wochenende im Großen Haus auf beeindruckende Art und Weise live zu erleben.

15 Kunstschaffende arbeiten mittlerweile für das Kunstzentrum. Sie verstehen die Künste als universelle Sprache, die in jedem Menschen angelegt ist – und für jeden Menschen zugänglich sein kann. Ohne spezielle körperliche oder geistige Voraussetzungen. Ziel und Motivation der Beteiligten ist es, „Interaktion“ bayernweit eine Bühne zu geben und dadurch mehr Menschen zu erreichen.

DK