Mittwoch, 16. Januar 2019
Lade Login-Box.

Zauberhafter Auftakt

erstellt am 13.11.2009 um 17:43 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 19:46 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (fmz) Leuchtende Augen, herzhaftes Gelächter und Ausrufe der Verwunderung. So unscheinbar der auf dem Rathausplatz abgestellte Bus auch wirkte, so prall gefüllt war er mit Leben. „Zaubern im Bus“, die Auftaktveranstaltung der 13. Ingolstädter Zaubertage begeisterte die Besucher.
Textgröße
Drucken

Zaubern im Bus
Magie im Bus: Zum Auftakt der Zaubertage zeigte Sven Catello seine Tricks in ungewöhnlichem Ambiente.
Hauser
Neben zahlreichen Kindern mit ihren Eltern wagten auch einige Erwachsene den Schritt in die magische Welt. Eine halbe Stunde lang war bei jeder der drei Vorstellungen der Alltag vergessen. Dicht an dicht drängte sich das Publikum in dem INVG-Bus, um sich von den Kunststücken Sven Catellos und Jens Keidels verzaubern zu lassen.
 

"Ist das denn nicht nur für Kinder", fragte ein älteres Ehepaar, das auf Einladung Catellos zögerlich einstieg. Und doch dauerte es keine zwei Minuten, bis sich die gesetzten Herrschaften von der kindlichen Freude und Aufregung anstecken ließen.

"Erst mal machen wir richtig Lärm", ermutigte Catello zu Beginn der Vorstellung sein Publikum – und vor allem die jungen Zuschauer ließen sich nicht lange bitten. Da wurde geschrien, gestampft und geklatscht. Der Zauberkünstler hatte die Herzen der Kinder bereits für sich gewonnen, ehe es richtig los ging.

Und danach kam es Schlag auf Schlag. Ein mit Limo gefülltes Glas im wahrsten Sinn aus den Ärmeln zu schütteln – für die Illusionisten eine leichte Übung, doch für die Zuschauer ein erster Einblick in die Fähigkeiten der Magier, der sie erstaunt zurück ließ. Wie ging das jetzt nochmal, Geld ohne es zu berühren von einem Busgast zum nächsten zu transferieren? Und wie ist es überhaupt möglich, einen ungefähr einen Meter langen Luftballon im Ganzen zu schlucken?

Kartentricks am Ticketentwerter: Jens Keidel
Hauser
Besonders das erwachsene Publikum versuchte nach Kräften, hinter die Kunststücke der beiden Zauberer zu kommen, doch ohne Erfolg. "Das ist ja Wahnsinn, das gibt’s doch nicht. Das ist grandios!" – Ein zufällig von dem lautstarken Spektakel angelockter Fußgänger konnte nicht anders, als in seiner Fassungslosigkeit Selbstgespräche zu führen. Für die beiden Künstler selbst ist genau das ein Riesenlob. "Nirgends ist man seinem Publikum so nahe wie hier, nirgends bekommt man die Emotionen so direkt mit. Deshalb ist es besonders toll für uns, wenn wir die Zuschauer hier mitreißen können", sagte Catello.

Bereits im vorigen Jahr hatte er in einem Bus gezaubert, und auch in den kommenden Jahren würde der Magier sein Publikum gerne wieder an diesem ungewöhnlichen Ort in Staunen versetzen.

Doch momentan ist es noch zu früh, an das kommende Jahr zu denken. Denn zauberbegeisterte Ingolstädter haben auch heuer noch bis zum 20. November die Gelegenheit, sich von verschiedenen Künstlern in eine magische Welt entführen zu lassen.

Neben zahlreichen Kinder mit ihren Eltern hatten auch einige Erwachsene am Freitag den Eintritt in die magische Welt gewagt. Eine halbe Stunde lang war bei jeder der drei Vorstellungen der Alltag vergessen. Dicht an dicht drängte sich das Publikum in dem INVG-Bus, um sich von den Kunststücken von Sven Catello und Jens Keidel verzaubern zu lassen.


 
Weitere Infos unter http://www.zaubertage.de/
 

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!