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Wundersame Gestalten

erstellt am 14.05.2009 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 19:43 Uhr | x gelesen
Böhmfeld (sdr) Beeindruckende Farbspiele und wundersame Gestalten machen die Ausstellung "Maskerade" des Kunstpreisträgers der Stadt Ingolstadt, Matthias Schlüter, zu einem Glanzlicht unter den diesjährigen Veranstaltungen im Kotterhof in Böhmfeld.
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Eitel Freude vor bildhafter Dynamik: der Künstler Matthias Schlüter und begeisterte Ausstellungsbesucherinnen. - Foto: Adamo
Anerkennung sprach Bürgermeister Alfred Ostermeier dem Künstler bei der Ausstellungseröffnung aus. Ganz neu war die Klangwelt, in die Harfenistin Kasia Lewandowska und Percussionkünstler Charly Böck die vielen Vernissage-gäste entführten.

"Ich fühle mich in dem schönen Ambiente des Kotterhofes sehr wohl", sagte Matthias Schlüter. Der Ausstellungstitel "Maskerade" erinnere an den Chinesenfasching in Dietfurt, berichtete der Künstler, der 1952 in Berlin geboren ist, 1980 nach dem Studium an der Hochschule der Künste in Berlin seine freischaffende Tätigkeit in die Region Ingolstadt verlegte, heute in Dietfurt wohnt und sein Atelier in Regensburg hat. Angefangen habe es mit Zeichnungen in kleinen Skizzenbüchern während des Faschingstreibens, verriet Schlüter.

Überhaupt seien diese kleinen "Fotografien im Kopf" häufig Ausgangsmaterial für das weitere Malen in der Künstlerwerkstatt. Hinzugesellt haben sich mehrere andere Motive wie die afrikanischen Masken, wozu Reisen des Künstlers auf den afrikanischen Kontinent bildreiche Anlässe boten.

Da das Maskieren nicht nur ein Phänomen des Faschings sei und manche Leute sich im täglichen Leben gerne hinter einer Maske versteckten, habe er auch dafür einige Beispiele parat, gab Matthias Schlüter zu verstehen und verwies auf "Damen im Pelz", "Taucher", "Radfahrer in Uniform" und "Fassade". Für Überraschung sorgen neben den auffälligen und interessanten Kunstwerken in Mischtechnik auf Leinwand oder auf Papier in Collagentechnik auch mannshohe Objekte und seltsame Maskenköpfe.

Für Besucher geöffnet ist die Ausstellung noch an den Wochenenden 16./17. Mai und 23./24. Mai, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Von Anneliese Siebentritt
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