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Frauen-Union Wettstetten feierte ihr 30-jähriges Bestehen

Adventsfrühstück zum Jubiläum

Wettstetten
erstellt am 05.12.2017 um 19:35 Uhr
aktualisiert am 08.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Wettstetten (agw) 30 Jahre Frauen-Union (FU) Wettstetten: Dieses Jubiläum feierten rund 20 Damen am Samstagmorgen mit einem Adventsfrühstück im Pfarrsaal.
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Zu den Gratulanten gehörten die Kreisvorsitzende und Denkendorfer Bürgermeistern Claudia Forster, die Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel (CSU) und der Wettstettener Pfarrer Klaus Gruber.

Die FU-Vorsitzende Bettina Birki musste selbst lachen, als sie mit ihren noch nicht mal 24 Jahren den Festmorgen zum 30. Geburtstag einleitete. "Das ehrt mich sehr", stellte sie fest. Die meisten ihrer Vorgängerinnen - unter anderem Sigrid Salomon, Josefa Rottler, Betty Weitzel-Oeth und Anita Braun - waren gekommen und ließen gemeinsam mit den Anwesenden anhand von Erzählungen, Gstanzln, Presseartikeln und Fotos die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren.

Schorer-Dremel hob positiv hervor, dass Birki schon früh Verantwortung übernommen habe, durch ihre Vorläuferinnen aber auch ein "tolles Fundament" vorgefunden habe. Zum Thema Gleichstellung - da sei zwar schon viel passiert, aber noch längst nicht alles erreicht - rüttelte sie die Mitglieder mit Zahlen auf: "Von 1948 bis heute gab beziehungsweise gibt es gerade mal 173 Frauen im Bayerischen Landtag", erklärte die Landtagsabgeordnete. Dabei brächten die Frauen Empathie in die Politik und verstünden es besonders, Menschen für ein gemeinsames Ziel zu begeistern. "Redet hemmungslos gut übereinander", gab sie den Wettstettenerinnen mit auf den weiteren Weg. "Engagiert euch weiter, erhebt eure Stimme und bringt euch ein", fügte Forster in ihrem Grußwort hinzu.

Der Wettstettener Pfarrer und Gastgeber im Pfarrsaal, Klaus Gruber, räumte vehement mit dem Satz "Früher war alles besser" auf: "Nichts war früher schöner. Früher war manches gut, aber auch jetzt ist manches gut. Und auch in Zukunft wird es Gutes geben", rief der Geistliche den Anwesenden zu. Jeder, der mitgestaltet, erhöhe die Chance, dass das so sei. "Kann i net" lasse er dabei nicht gelten, ein ermutigendes Wort, einen Händedruck, eine Umarmung oder ein "Das hast du gut gemacht" könne jede(r).

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