Dienstag, 16. Oktober 2018
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Stammhamer Straßenlampen: CO2-Einsparung von 37200 Kilogramm pro Jahr

Umrüstung auf LED

Stammham
erstellt am 12.10.2018 um 18:35 Uhr
aktualisiert am 15.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Stammham (DK) Stammham will bei der Straßenbeleuchtung Energie sparen. Der Gemeinderat hat deshalb in seiner Sitzung am Donnerstagabend grünes Licht für den Umstieg auf LED-Technologie gegeben. Stephan Leibl vom Bayernwerk Netz aus Regensburg hatte dem Gremium zuvor die Rahmenpunkte erklärt.
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So verfügt die Gemeinde Stammham laut Leibl derzeit über 706 Brennstellen. 316 seien T-Röhren. Die gesamte Umrüstung koste 35300 Euro. Die Energieeinsparung betrage 14750 Euro pro Jahr. Dies ergebe eine Amortisation von 2,4 Jahren. Leibtl Worten zufolge beträgt die CO2-Einsparung 37200 Kilogramm pro Jahr. "Die Aktion rechnete sich bereits mit der Stromkosteneinsparung in zwei Jahren", sagte dazu Bürgermeister Hans Meier. Mitarbeiter von Bayernwerk werden die Austauschaktion 2019 vornehmen, da die Straßenbeleuchtung sowieso gewartet werden müsste. Zum Einsatz kommen LED-Retrofit und LED-Tubes.

Gearbeitet wird in Kürze auch auf der anderen Seite der Autobahn: Südwerk und die GreenCity AG aus München wollen dort Freiflächen-Photovoltaikanlagen errichten. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan zu. Bürgermeister Meier machte aber deutlich, dass die Kabel in einem Graben verlegt werden müssen. Martin Lackner (UW) wies darauf hin, dass die Rettungsschächte zur ICE-Trasse frei bleiben müssten.

Der Schützenverein Eichenlauf Stammham hat für die Jugendarbeit ein DISAG-Simulator-RedDot-Gewehr für rund 1300 Euro angeschafft. Die Gemeinde unterstützt dies mit 20 Prozent Zuschuss gemäß der Vereinsförderrichtlinien.

Bürgermeister Meier informierte, dass in der Grundschule eine Ausgabeküche in der Raumcontaineranlage untergebracht wird. Ein Vertreter der Lebensmittelüberwachung sei vor Ort gewesen und habe dem Plan zugestimmt. Die rund 50 betroffenen Kinder werden künftig auch im Container essen. Dem Bürgermeister zufolge liegt derzeit erst ein Angebot vor, die Verwaltung will sich jedoch um weitere bemühen.

Die Arbeiten zum Schallschutz an der ICE-Trasse bei Appertshofen werden laut Meier im November ausgeführt. Vorbereitende Tätigkeiten erfolgen tagsüber. Die eigentliche Montage ist dagegen für die Zeit zwischen 24 und 5 Uhr vorgesehen, da zu dieser Zeit keine Züge verkehren. Sicherheit ist dem Bürgermeister zufolge dabei das oberste Gebot.

Meier gab auch bekannt, dass aufgrund des schönen Wetters die Arbeiten am neuen Rathaus gut vorankämen. "Mittlerweile haben wir einen Vorsprung", verkündete der Rathauschef. Das Richtfest ist für den 25. Oktober vorgesehen. CSU-Fraktionssprecher Konrad Lins bemängelte den Beginn um 16 Uhr. Diese Uhrzeit sei für Berufstätige nur schwer zu realisieren. Eine Stunde später wäre seiner Meinung nach besser.


Hans Gerstmayer
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