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39 Kinder erleben in der Grundschule Gerolfing ihre Einschulung - Tipps für mehr Sicherheit

"Jetzt beginnt die Reise in die Zukunft"

Ingolstadt
erstellt am 11.09.2018 um 19:35 Uhr
aktualisiert am 15.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Wie komme ich sicher zur Schule und wieder nach Hause? Was muss ich im Straßenverkehr beachten? Und was haben der Kasper und der Teufel damit zu tun? Das und mehr erfuhren 39 Erstklässler der Grundschule Gerolfing am Dienstagmorgen an ihrem ersten Schultag.
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Die Ehrengäste verteilten an die eigentlichen Hauptpersonendes Tages ? die Erstklässler ? bei der Schulauftaktveranstaltung in der Grundschule Gerolfing bunte Kappen und Mützen, damit man die Kinder auf ihrem Schulweg besser erkennt.
Die Ehrengäste verteilten an die eigentlichen Hauptpersonendes Tages - die Erstklässler - bei der Schulauftaktveranstaltung in der Grundschule Gerolfing bunte Kappen und Mützen, damit man die Kinder auf ihrem Schulweg besser erkennt.
Hammer
Ingolstadt
Auch wenn Oberbürgermeister Christian Lösel, der Leiter der Ingolstädter Polizeinspektion, Peter Heigl, und INVG-Vertreter Hans-Jürgen Binner zur Schuljahres-Auftaktveranstaltung in die Grundschule Gerolfing gekommen waren: In der ersten Reihe der Aula durften diesmal andere Hauptpersonen Platz nehmen. Dort saßen die 39 Erstklässler. Schulleiterin Birgit Wutz und der Leiter der Jugendverkehrsschule Ingolstadt, Edgar Staniszewski, erklärten den kleine Zuhörern nach der Begrüßung dann auch, weshalb dieser Tag ein ganz besonderer für die Kinder sei: Geburtstag hätte man schließlich jedes Jahr, doch eingeschult werde man nur einmal im Leben.

Wie die Stimmung in der Schule ist, in der die Erklässler die nächsten vier Jahre viel Zeit verbringen werden, erklärten die Schüler der Klasse 4a dann in dem Gerolfinger Schullied. "Da ist's lustig und vergnügt", sangen sie - und trotz Lesen, Schreiben und Rechnen gelte immer eines: "Die Pause siegt." Noch mehr Reime gab es im Anschluss bei einem kurzen Stück der Schulspielgruppe mit dem Titel "Kasperl an der Verkehrsampel". "Geh nicht bei rot sonst bist du tot", lautete das eindringliche Fazit der kleinen Darsteller. In der gezeigten Szene versuchte der Teufe ein kleines Schulkind davon zu überzeugen, doch schnell bei rot über die Ampel zu gehen - vergeblich. Der Kasper rettete die Situation und zeigte den bedächtig lauschenden Erstklässlern, wie es richtig geht.

Schüler Lukas übernahm dann das Mikrofon und rief den Oberbürgermeister, Polizeichef Heigl und "den Busfahrer" Binner, wie er ihn nannte, an einen runden Tisch zu einer kleinen "Talkrunde", wie das Programm versprach. Wie denn die Lösel-Kinder den Schulweg meistern würden, wollte Lukas zuerst vom Rathauschef wissen. Indem sie rechtzeitig losgehen, erklärte der Oberbürgermeister, bei rot stehen bleiben und nicht rennen. Ob denn die Schulbusse oft überfüllt wären, sollte Binner beantworten. "Manchmal ja", sagte der, "aber wir sehen uns die Situation an und bessern nach, wenn es sein muss." Und was die Polizei unternehme, um den Schulweg sicher zu machen, lautete dann Lukas letzte Frage an Heigl: "Wir sind den Kindern Stütze und schauen auf die Autofahrer", lautete die Antwort des Inspektionschefs.

Ein wichtiger Aspekt der Verkehrssicherheit war dann Thema des Liedes "Was zieh ich an damit man mich gut sehen kann?" der Klasse 2b. Die übereinstimmende Antwort der Kinder: Eine reflektierende Weste in Signalfarben, die sie gleich anzogen. Die werden auch die Erstklässler in den nächsten Wochen noch bekommen, versprach Staniszewski. Sofort verteilten die großen Ehrengäste aber Mützen und Kappen an die Schüler, damit die in der Dunkelheit auf dem Schulweg leichter erkennbar sind.

Mit einem kleinen Rätsellied beendete die Klasse 2a dann die Begrüßungsfeier, bevor es für die Erstklässler richtig aufregend wurde - schließlich gingen sie zum ersten Mal mit der Lehrerin in ihr zukünftiges Klassenzimmer. "Jetzt beginnt die Reise in die Zukunft", rief Staniszewski den Kindern noch zu, die gar nicht mehr still sitzen wollten, ehe sich ein Trupp aus Eltern, Verwandten, Erstklässlern und Lehrerinnen, bepackt mit Ranzen und Schultüten, in die Klassenzimmer aufmachten.
Sophie Schmidt
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