Dienstag, 22. Mai 2018
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Jugendleistungsmarsch der Wehren im Landkreis Pfaffenhofen im Juni in Baar-Ebenhausen

Saugschläuche kuppeln und Stiche üben

Baar-Ebenhausen
erstellt am 17.05.2018 um 18:04 Uhr
aktualisiert am 20.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Baar-Ebenhausen (DK) Einige hundert Jugendliche werden es sein, die während des Jugendleistungsmarsches der Feuerwehren im Landkreis Pfaffenhofen mitmachen. Der wird im Juni in Baar-Ebenhausen stattfinden. Die vom Kreisfeuerwehrverband ausgelobte Veranstaltung organisiert die Feuerwehr Ebenhausen.
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In kleinen Gruppen wird den Jugendlichen aus Baar und Ebenhausen gezeigt, worauf es bei der Feuerwehrarbeit ankommt.
In kleinen Gruppen wird den Jugendlichen aus Baar und Ebenhausen gezeigt, worauf es bei der Feuerwehrarbeit ankommt.
Foto: Schittenhelm
Baar-Ebenhausen
Aus dem Ortsbereich werden mindestens vier Gruppen mit dabei sein, zwei von der Jugendfeuerwehr Baar und zwei von der aus Ebenhausen. "Derzeit haben wir einige Jugendliche, die sich auf den Feuerwehrdienst vorbereiten", erklärt Andreas Haimerl, Jugendwart der Feuerwehr Baar. Haimerl und sein Jugendwart-Kollege der ausrichtenden Wehr aus Ebenhausen, Andreas Nonnast, sind sich einig, dass man die Bevölkerung für die Arbeit der Feuerwehr sensibilisieren müsse. Gerade im Zusammenhang mit solchen Veranstaltungen.

"Unser Ort ist in den letzten Jahren ziemlich gewachsen. Es sind viele Menschen neu zugezogen. Gerade wenn die aus städtischen Gebieten zu uns auf's Land kommen, ist vielen nicht klar, dass wir als Feuerwehr keine Berufsfeuerwehr sind, sondern dies ehrenamtlich machen und jeden als Hilfe brauchen", erklärt er.

Der Jugendwettbewerb des Kreisfeuerwehrverbandes sei eine gute Möglichkeit zu zeigen, was man bei der Feuerwehr macht, aber auch eine Möglichkeit, mit den jungen Feuerwehrleuten oder ihren Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Dabei könne man sich erkundigen, wie man sich einbringen kann. Gemeinsam mit Kreisjugendwart Christian Sirl hat Nonnast sich zehn Standorte überlegt - verteilt auf eine Strecke mit etwa neun Kilometern. Die müssen die Jugendlichen in ihren Gruppen am Samstag, 9. Juni, bewältigen. In Vierergruppen müssen sie auf Getränkekisten laufen, Saugschläuche kuppeln, Knoten und Stiche üben und sollen mit dem Schlauchboot auf den See fahren, um "Enten zu retten".

Wenn sich noch genügend Jugendliche aus dem Ortsbereich zwischen 12 und 18 Jahren melden, sei es nach wie vor möglich, als Anfängergruppe bereits mit dabei zu sein. Dienstag und Donnerstag ist das Feuerwehrhaus am Abend besetzt.

Der Gemeinschaftssinn bei der Feuerwehr, aber auch die Tatsache, anderen mit dem, was man tut zu helfen, sei schon etwas Schönes. Und das, so Nonnast, würde man den Kindern und Jugendlichen im Ort gerne vermitteln. An dem Samstag im Juni werden die Jugendlichen zwischen 9 und 14 Uhr im Ort unterwegs sein. Innerorts wird man die Jugendlichen in der Pfarrer-Volz-Straße, am Feuerwehrhaus, am Kirchplatz, an der Olympiastraße oder dann etwas weiter außerhalb des Ortes beim Hexnhäusl oder an der Bunkerstraße bei der Autobahnbrücke zu Übungen vorfinden. Kreisjugendwart Christian Sirl sieht in solchen Aktionen eine Chance für die Ortsfeuerwehren im Landkreis: "Wir können hier die Arbeit der Feuerwehr ein wenig zeigen und auch auf uns aufmerksam machen. Denn es ist immens wichtig, dass man junge Menschen findet, die sich mit der Arbeit der Feuerwehr auseinandersetzen und diese auch in der Zukunft weiter fort führen."
Ramona Schittenhelm
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