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Nach der Sanierung Pfeifturm jetzt sicher

erstellt am 10.07.2006 um 20:42 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 15:28 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (peh) Rechtzeitig zum historischen Festzug am 23. Juli ist die Sanierung des Pfeifturms abgeschlossen. 350 000 Euro hat es die Stadt gekostet, den um 1400 erbauten ehemaligen städtischen Wachturm wieder herzurichten. Eine gewaltige Summe, wie auch Bürgermeister Albert Wittmann bei einer Begehung mit Baureferent Franz Pögl und Stadtrat Hans Achhammer einräumte. "Aber dafür hat uns der verantwortliche Statiker versichert, dass der Turm für die nächsten 100 Jahre sicher ist", betonte Wittmann.
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Die Sanierung war – nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen – dringend erforderlich. "Da ist überall das Wasser reingelaufen", schilderte Pögl die Situation auf der Brüstung, die besonders marode und für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich war. Überall fehlten Steine, die zum Teil der Frost abgesprengt hatte. Kritisch waren auch die stählernen Anker im Inneren, die angerostet waren.
 
Pfeifturm

Das alte Gemäuer wurde komplett abgebaut, gereinigt und fehlende Stellen ersetzt. Im Inneren der Brüstung läuft ein Vierkanteisen, das unter Spannung steht. Außerdem ließ die Stadt auch die Brandschutzanlage erneuern. Denn oben auf der Brüstung ist eine Rettung nur durchs Treppenhaus mit seinen 99 Stufen möglich – einen Kran, der so weit in die Höhe reicht, gibt es nicht.

"Wir haben uns vorher schon überlegt, ob wir komplett sanieren, teilweise erneuern oder nur ein Netz unter der Brüstung spannen sollen", erklärte Wittmann. Doch sei er jetzt froh darüber, dass sich die Stadt für eine grundlegende Generalüberholung entschieden habe. Ab dem 23. Juli können sich auch die Ingolstädter im Rahmen von Führungen selber davon überzeugen, wie schön eines ihrer Wahrzeichen geworden ist.

 

Bernhard Pehl
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