Dienstag, 18. September 2018
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Klassenhaus 2 der Grund- und Mittelschule Pförring wird von Grund auf saniert

Nach 50 Jahren wieder im Rohbauzustand

Pförring
erstellt am 15.05.2018 um 18:26 Uhr
aktualisiert am 18.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pförring (DK) Das größte Bauprojekt des Marktes Pförring ist aktuell die 1,9 Millionen Euro teure Sanierung des Klassenhauses 2 an der Grund- und Mittelschule. Das 1968 in Betonbauweise errichtete Gebäude wurde dazu in den Rohbauzustand zurückversetzt.
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In den Rohbauzustand wurde das Klassenhaus 2 für die Sanierung zurückversetzt.
In den Rohbauzustand wurde das Klassenhaus 2 für die Sanierung zurückversetzt.
Foto: Kügel
Pförring
Vor Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung traf sich der Marktrat an der Oberhartheimer Straße zur Baustellenbegehung. Architekt Leonhard Schlagenhaufer erläuterte dem Gremium den Baufortschritt. Der Rückbau - vom Stirnholzparkettboden über die Sanitäranlagen bis zum Kaltdach - ist schon abgeschlossen. Demnächst werden auch die bunt gestrichenen Fenster ausgebaut und durch dreifachverglaste Aluminiumverbundfenster mit innenliegenden Jalousien ersetzt. Das Dach ist bereits wieder abgedichtet und erhält eine Isolierung und eine Edelstahlhaut. "Das Regenwasser wird künftig nach außen abgeleitet, nicht mehr nach innen", betonte der Architekt. Böse Überraschungen hat er nicht erlebt. Im Gegenteil. "Das war noch echte deutsche Wertarbeit", sagt der Baufachmann und deutet auf eine immer noch funktionsfähige Kurbel für die Oberlichte. Die Fertigstellung ist für Ende November geplant. Nach den Weihnachtsferien wird die Ganztagsschule die neuen Räume beziehen und dann über moderne Räume für Hausaufgabenbetreuung und Freizeitaktivitäten sowie Küche und Schülermensa verfügen. Dazu kommt ein Multimediaraum für die ganze Schule. Das Projekt wird vom Freistaat mit rund 600000 Euro gefördert.

Für drei Bebauungspläne wurden jetzt die Aufstellungsbeschlüsse gefasst. Im Nordosten des Ortsteils Wackerstein sollen auf 39000 Quadratmeter 51 Bauplätze entstehen. Die Nettobaulandfläche beträgt 33434 Quadratmeter. Gegenüber dem erten Entwurf ist das ein Plus von rund zehn Prozent oder sechs Parzellen. Die notwendige Ausgleichsfläche schätzt das Ingenieurbüro Wipfler Plan auf knapp 16000 Quadratmeter. Dazu sollen noch zwei Bauplätze westlich des Aufelder Wegs kommen, sobald die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sind. In Gaden geht die Gemeinde beim Baugebiet "Südlich Mauerner Straße" mit 16 Bauparzellen auf einer ehemaligen Ackerfläche von 13000 Quadratmetern ins Bauleitplanungsverfahren.

Der Markt Altmannstein hat Interesse am Tragkraftspritzenanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Lobsing für die Wehr des Ortsteils Laimerstadt. Die Spritze bleibt in Lobsing und kommt laut Bürgermeister Bernhard Sammiller ins neue Feuerwehrauto.

Im Rahmen der Verkehrsschau hat sich laut Sammiller herausgestellt, dass der Weg zwischen Gaden und Mauern als Gemeindeverbindungsstraße gewidmet ist. Er darf deshalb nicht, wie vom Jagdpächter beantragt, für Fahrzeuge aller Art gesperrt werden. Ein längere Diskussion entspann sich um die Parksituation im Gewerbegebiet. Alois Batz wies darauf hin, dass abgestellte Lkw-Anhänger eine eigene Beleuchtung haben müssen.

Sebastian Kügel
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