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Wasserleitung im Osten wird erneuert

Lenting
erstellt am 12.10.2018 um 21:09 Uhr
aktualisiert am 15.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Lenting (grs) Es dauerte eine geschlagene Stunde, ehe der Lentinger Gemeinderat mit insgesamt vier Beschlüssen dem Plan folgte, die Wasserversorgung Lentings östlich der Autobahn in Ordnung zu bringen.
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Neubau statt Sanierung, lautete am Ende das Ergebnis.

Den Ist-Zustand, mögliche Änderungen sowie Erneuerungen hatte zuvor Diplomingenieur Karlheinz Stransky vom Ingenieurbüro Renner Consulting ausführlich erläutert. In "Lenting-Ost" sei von einer unsicheren Lage auszugehen und an der Böschung der Autobahn unter angemessenem Aufwand kein Rohrgraben herzustellen - verbunden mit Schäden in der Umgebung und einer teuren Sanierung.

Damit wurde die durch Lenting verlaufende Autobahn mit dem tiefen Einschnitt im Bereich Bahnhofstraße wie schon beim Bau vor über 80 Jahren erneut zum Problem. Bei der Erneuerung der Wasserleitung sei eine Aufhängung an der Autobahnbrücke wegen zu hoher Wartungskosten abzulehnen, so Stransky. Er offerierte angesichts steiler Böschungen eine Umgehung südlich in Richtung Manterinbach. Dies wäre vom Mühlweg aus die Querung der Autobahn in ebenem Gelände bis zum Anschluss zur Lentinger Mühle und zur künftigen neuen Dienststelle des Landratsamts Eichstätt.

Dazu folgten vier Beschlüsse mit ausreichender Mehrheit, was einleitend den Verzicht auf die geschilderte, zu kostspielige Sanierung bedeutete. Der Gemeinderat entschied zudem, den vorgestellten Ringschluss "Lenting-Ost" sowie die Planung des Anschlusses mit Querung der Autobahn im Süden voranzubringen. Die Firma Renner Consulting erhält des Weiteren den Auftrag zur Planung des ersten der drei Bauabschnitte.

Einstimmigkeit herrschte bei fast allen weiteren Beschlüssen, die unter anderem die Sanierung der Fahrbahn samt Wasserleitung der Schillerstraße betraf. Der Gemeinderat vergab außerdem den Auftrag für einen einfachen Bebauungsplan "Lenting Ortskern" mit einer Fläche von 63,5 Hektar. "Notraffung" hieß das vergebene Projekt zum Umbau und zur Wartung der Sonnenschutzanlage der Grund- und Mittelschule (mit aufrollbaren Vorhängen).

Der Manterinbach ist Mittelpunkt eines Pilotprojekts, das Maßnahmen für die Unterhaltung und Behandlung dieses Wasserlaufes beinhaltet. Den Planungsauftrag dazu vergab das Gremium nun. Von landwirtschaftlicher Seite im Gemeinderat kam dazu die - unbeantwortete - Frage, wie dabei mit dem Biber umzugehen sei. Der Beratervertrag mit einer Fachfirma aus München soll die individuellen Nutzungsentgelte zur Stromversorgung der Gemeinde regeln.

Anschließend folgte ein Bericht über die Ergebnisse der Ende Juli in Lenting vorgenommenen Verkehrsschau. Drei Punkte gaben Anlass, diese im Gemeinderat einzubringen: An der Wettstettener Straße war es die Beschilderung für einen Radweg, am Mailinger Weg/Gänsberg fehlt es an der Vorfahrtsregelung, am Felix-Wankel-Ring an der Einbahnregelung. Dagegen gab es keine Einwände.
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