Dienstag, 16. Oktober 2018
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Verein hat 1600 Mitglieder - Änderungen bei den Fußballern, positive Nachrichten aus vielen Abteilungen

Karlheinz Binder bleibt TSV-Chef

Baar-Ebenhausen
erstellt am 12.06.2018 um 18:55 Uhr
aktualisiert am 15.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Baar-Ebenhausen (shm) Einige Satzungspunkte, die geändert werden müssen, die Neuwahl der Vorstandschaft und Abteilungen, die sich weiter entwickeln: Der TSV Baar-Ebenhausen setzt auf seine bewährte Führungsmannschaft und möchte in Abteilungen wie Fußball oder Tennis versuchen, verstärkt Teammitglieder zu gewinnen.
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Karlheinz Binder wird auch in den kommenden zwei Jahren an der Spitze des rund 1600 Mitglieder starken Vereins stehen. Mit Enrico Secchi und Sonja Stippel bilden weiterhin zwei Stellvertreter ein starkes Führungstrio mit Binder. Birgit Dellekönig bleibt Kassier, Klaus Huber Schriftführer. Der Ehrenrat wird weiterhin aus Josef und Erwin Eder sowie Heinrich Schneid bestehen.

In einigen Abteilungen wie zum Beispiel Fußball gab es nach rund einem Jahrzehnt einige Änderungen - die Abteilungsspitze hatte sich bei der Abteilungsversammlung erneuert. Jürgen Mayer als neuer Abteilungsleiter stellte die neue Mannschaft vor und gab auch bereits einen Ausblick auf die neue Spielzeit. Robert Lang - er kommt vom TSV Altmannstein - wird neuer (Spieler-)Trainer in Baar-Ebenhausen. Erstes Ziel der neuen Saison sei eine Kadervergrößerung - vor allem mit einheimischen Spielern. Denn in der gerade abgeschlossenen Spielzeit sei man personell schon das ein oder andere Mal an den Grenzen angelangt, so Mayer. Leicht rückläufige Spielerzahlen gäbe es auch im Jugendbereich, und das, obwohl man über die JFG Paartal - mit den Vereinen aus Reichertshofen und neuerdings auch Pörnbach - im Jugendbereich zusammenarbeite und den Spielbetrieb über die JFG abhalte.

Die Kegler ziehen eine eher positive Bilanz, auch wenn die Mitgliederzahlen nicht wie gewünscht ansteigen, wie stellvertretender Abteilungsleiter Michael Schipper erklärte. Keine der im Spielbetrieb befindlichen Mannschaften musste absteigen. Die Damenmannschaft überzeugte durch den Kreispokalsieg. Insgesamt konnte man mit sieben Herren-, zwei Damen und einer Jugendmannschaft antreten. 2017 und 2018 wurden die beiden "Keglerbusse" durch neue Fahrzeuge ersetzt. Zudem ha sich die Abteilung 2017 am ersten Dorffest von Baar-Ebenhausen mit einer Holzkegelbahn beteiligt.

Die Tennisabteilung um Abteilungsleiter Veit Gumpinger plant 2018, spätestens 2019, ein sogenanntes LK-Turnier auf dem Vereinsgelände. Das sind überörtliche Turniere, bei denen die Aktiven Leistungspunkte erspielen können. Durch die Arbeiten des Hochwasserschutzes seien aktuell einige Tennisplätze nicht so wie notwendig nutzbar, so dass es voraussichtlich erst 2019 zu diesem Turnier im Ort kommen werde. In der laufenden Saison sind neun Mannschaften im Punktspielbetrieb. Die Tennisabteilung arbeite sei dieser Saison mit einem international erfahrenen Trainer zusammen, was sich positiv auf die sportliche Entwicklung auswirke.

Auch im Turnen tut sich einiges: "Qigong, das man seit Herbst 2017 anbietet, wird sehr gut angenommen", beschreibt es Abteilungschefin Maxi Aumüller. So gut, dass man sogar einen zweiten Kurs anbiete. Aber auch die altbewährten Themenfelder wie Wassergymnastik, Walking oder Zumba würden gut angenommen, so dass man als Gymnastikabteilung nicht nur eine Fünf-Tage-Woche böte. Denn samstags gibt es während der Wintermonate einen Kurs, am Sonntag eine lose Veranstaltung in klassischem Paartanz.

Die Volleyball-Abteilung ist nach wie vor die kleinste Abteilung - zwei Mannschaften im Freizeitliga-Betrieb und 54 Mitglieder hat Klaus Huber unter sich. Man habe sich zuletzt stark auf den Beach-Volleyballbereich fokusiert. Spätestens 2019 werde das neue Feld am Ebenhausener Weiher ausgebaut.

Der Gesamtverein musste sich mit einigen Punkten rund um die Satzung auseinandersetzen. Ein wichtiger Punkt ist die Datenschutzverordnung, die es für die Vereine notwendig macht, Anpassungen vorzunehmen. Die Mitgliederversammlung genehmigte auch, dass man - die Keglerbusse werden meist im Fünfjahres-Zeitraum ausgetauscht - die Vorstandschaft ermächtigt, dies auch in Zukunft zu tun. Ein entsprechender Darlehensvertrag hierfür wurde genehmigt.
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