Freitag, 21. September 2018
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Sanierung der Dorfmitte des Pförringer Ortsteils kostet rund 770000 Euro

"Jetzt hoffen wir, dass Dötting erblüht"

Pförring
erstellt am 10.09.2018 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 13.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pförring (kue) Mit dem Ausbau der Vohburger Straße ist die Dorferneuerung Wackerstein erfolgreich angelaufen. Nun hat der Pförringer Marktrat mit der Sanierung der Dorfmitte Dötting den zweiten Abschnitt auf den Weg gebracht. Dieser wird rund 770000 Euro kosten.
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Dötting soll schöner werden: Im Zuge der Dorferneuerung wird zwischen Maibaumplatz und Kirche ein gepflasterter, überfahrbarer Gehweg angelegt. Als sogenannter Multifunktionsstreifen soll er dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger sowie dem landwirtschaftlichen Verkehr gerecht werden.
Dötting soll schöner werden: Im Zuge der Dorferneuerung wird zwischen Maibaumplatz und Kirche ein gepflasterter, überfahrbarer Gehweg angelegt. Als sogenannter Multifunktionsstreifen soll er dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger sowie dem landwirtschaftlichen Verkehr gerecht werden.
Kügel/Archiv
Pförring
Die Gestaltung der Ortsmitte von Dötting stand schon im Zuge der Vorplanung für die Dorferneuerung auf dem Wunschzettel der Bewohner des kleinen Pförringer Ortsteils. Um das "Wie" wurde bis zuletzt in dem für diese Maßnahme zuständigen Vorstand gerungen, berichtete Architekt Otto Kurz in der Septembersitzung des Gemeinderats. Ausführlich stellte der Planer die Maßnahmen vor, auf die sich der Vorstand schließlich geeinigt hatte.

So wird unter anderem von der Kirchentreppe bis zum Maibaumplatz, den die Dorfgemeinschaft in Eigenregie angelegt hat, ein 1,60 Meter breiter gepflasterter Gehweg gebaut, der überfahrbar ist und deshalb Multifunktionsstreifen heißt. "Wegen des begrenzten Platzangebots ist der klassische Konflikt Landwirte versus besorgte Bürger nicht anders lösbar", sagte Kurz. Durch die Gliederung der Fahrbahn werde Rücksicht auf die Fußgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer genommen. Für Begegnungsverkehr müsse der Gehweg überfahrbar sein. Nach dem Maibaum wechselt der ab hier nur asphaltierte Gehweg auf die Nordseite. Im weiteren Verlauf bis zur Bushaltestelle und weiter bis zum Sportheim sei von den Anliegern kein Grund für den neuen Gehweg zu bekommen gewesen, bedauerte Kurz. Der vorhandene Streifen werde aber wohl für den Gehweg und eine 5,50 Meter breite Fahrbahn reichen.

"Wackerstein hat mit der Dorferneuerung gewonnen. Jetzt hoffen wir, dass auch Dötting erblüht", sagte Bürgermeister Bernhard Sammiller. In einigen Jahren sei dann vielleicht auch der Schlossberg machbar, so seine Hoffnung.
 

AUS DER SITZUNG

  • "Wir feiern gescheit oder gar nicht": Das war die Devise des Pförringer Gemeinderats für die 700-Jahr-Feier. Die Kosten von rund 80000 Euro wurden jetzt einstimmig genehmigt. Das gelungene Marktjubiläum wird Bürgern und Gästen noch lange in Erinnerung bleiben, so die einhellige Meinung.
  • Wie schon unter dem Marktplatz wird auch im Zuge des Ausbaus der Friedhofstraße vorsorglich eine Fernwärmeleitung verlegt. Mit dieser Investition von 30000 Euro will sich der Gemeinderat zumindest die Option für eine Verlängerung bis zum Seniorenheim offenhalten.
  • Die Entscheidung über die Einstellung eines Quartiersmanagers, der Fernwärmekunden gewinnen soll und für den der Markt 1500 Euro pro Monat zahlen müsste, wurde zurückgestellt. Zuvor will Sammiller weitere Fördermöglichkeiten abklopfen und sich die Erfahrungen anderer Gemeinden anschauen.
  • Am Friedhof in Pförring wird neben den Urnenstelen eine Grabstelle für vor der Geburt gestorbene Kinder angelegt. Das Grabmal für die Sternenkinder errichtet die Firma Buchner zum Preis von 6000 Euro.
  • Für neue Spielgeräte am Kinderspielplatz beim Feuerwehrhaus Wackerstein wurden bis zu 10000 Euro bereitgestellt.
  • Für neue Stuhlbezüge im Dorfgemeinschaftshaus Lobsing bewilligte der Gemeinderat knapp 2200 Euro.
  • Die Kosten der Asphaltierung der Zufahrt zur Würzmühle in Höhe von 11200 Euro wurden nachträglich genehmigt.
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