Samstag, 22. September 2018
Lade Login-Box.

Die Facebook-Gruppe wächst innerhalb kurzer Zeit auf knapp 4000 Mitglieder – und der OB ist dabei

Das "Haus am See" im Netz

Ingolstadt
erstellt am 01.06.2012 um 20:02 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 20:09 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (smr) Das Thema „Haus am See“ schlägt nach wie vor hohe Wellen und treibt die Ingolstädter um. Dutzende Leserbriefe sind schon beim DK eingegangen. Und im sozialen Netzwerk Facebook hat sich eine diskussionsfreudige Gruppe gebildet, die innerhalb kurzer Zeit auf knapp 4000 Mitglieder angewachsen ist – darunter auch Alfred Lehmann.
Textgröße
Drucken

Ingolstadt: Das "Haus am See" im Netz
Das "Haus am See"
Strisch
Ingolstadt
Der Oberbürgermeister will sich wohl auf dem Laufenden halten. Beim Empfang anlässlich seines zehnjährigen Amtsjubiläums nutzten Herrnbräu-Geschäftsführer Gerhard Bonschab und Rudolf Winklmeier vom Kreisfischereiverein die Gelegenheit, Lehmann kurz auf das „Haus am See“ anzusprechen. Der OB soll erklärt haben, er stehe der Sache nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber, und er versprach, sich nach seinem Urlaub intensiver mit der Sache zu beschäftigen. „Wir werden ihm dazu ein Schreiben mit unseren Argumenten vorlegen“, sagt Bonschab. „Auch mit ein paar Kennzahlen, auf welche Umsatzgröße man kommen muss, um dort investieren zu können. Mit Kaffee und Kuchen allein funktioniert das dort draußen betriebswirtschaftlich nicht.“

Noch im Juni wird sich auch der Bezirksausschuss Mitte mit dem „Haus am See“ befassen. Dessen Stellungnahme wird die Verwaltung bei ihrer Entscheidung berücksichtigen. Zum einen geht es um die Konzessionsverlängerung ab August, zum anderen um die Genehmigung von zehn Events im Sommer. Pressesprecher Gerd Treffer stellt fest: „Das bedeutet, zweieinhalb Monate lang jedes Wochenende Diskothek. Wir sind der Meinung, dass dies nicht möglich ist.“

Bei der Facebook-Gemeinde kommt das „Haus am See“ fast ausnahmslos gut an. Es gibt Vorschläge, eine Demo auf dem Rathausplatz zu veranstalten oder Unterschriften zu sammeln. „Ich würde den Sister Act unterstützten“, heißt es über das Unternehmen der Schwestern Sandra und Verena Buck. „Maria Stiftl hat ja auch sehr gute Ideen und pimpt den Auwaldsee.“ Viele kritische Anmerkungen gehen in eine Richtung: Ingolstadt wird als „Stadt des Stillstands“ empfunden.

 

Von Suzanne Schattenhofer
Kommentare
Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
es werden nur die letzten 3 Kommentare angezeigt
alle 6 Kommentare anzeigen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!