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Deutsch-Türkische Kulturolympiade im Festsaal des Stadttheaters

"Wir sind alle eins"

Ingolstadt
erstellt am 24.02.2013 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 20:18 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Schlag auf Schlag ging es am Samstagabend auf der Bühne des Festsaals im Stadttheater. Es wurde gesungen, geschauspielert und getanzt.
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Ingolstadt: "Wir sind alle eins"
Begegnung der Bartträger: Der westliche Weihnachtsmann und Nasreddin Hodscha, eine sagenhafte Figur aus dem türkisch-islamisch Raum, gemeinsam auf der Bühne des Festsaals im Stadttheater. Moderiert wurde die Deutsch-Türkische Kulturolympiade von Constanze Kromp und Berat Yilmaz. - Foto: Rössle
Ingolstadt
Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren präsentierten beim Regionalfinale der Deutsch-Türkischen Kulturolympiade ein buntes Potpourri der Lebensstile aus Ost und West. Da wurde Goethe mit türkischen Passagen kombiniert, die Gerolfinger Trachtengruppe zeigte einen bayerischen Volkstanz, bevor ein albanischer zur Aufführung kam, türkische Gedichte wurden im Dirndl rezitiert.
 
Fotostrecke: Deutsch-Türkische Kulturolympiade


Ingolstadts Oberbürgermeister Alfred Lehmann, der die Schirmherrschaft des Abends übernommen hatte, lobte die Veranstaltung als ein Zeichen gelungener Integration in Ingolstadt. „Es liegt an uns, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Das wird nicht in München entschieden, nicht in Berlin oder Brüssel, sondern nur bei uns“, sagte er unter dem Applaus der Zuschauer. „Wir sind alle eins“, zitierte er das Motto der Veranstaltung. Insgesamt gibt es bundesweit 13 Regionalentscheide der Kulturolympiade. Die besten Beiträge werden beim Halbfinale in Herne gezeigt, bevor am 20. April das Finale in der Dortmunder Westfalenhalle steigt.
 

Aus Ingolstadt kamen in die nächste Runde: Selenay Canruh (Lied), Yasin Taban, Fatih Küp, Salih Küp und Ayse Özbek mit ihrem Theaterstück „Das neue Handy“, Enes Altintac (Gedicht) sowie Beyzanur, Selenay, Eda, Melike, Emine, Merve, die einen höfischen Tanz aus dem 15. Jahrhundert zeigten.

 

Von Johannes Hauser
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