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Stadtmeisterin Justine Emanuel vertrat Ingolstadt im Bezirksfinale des Vorlesewettbewerbs

Ungetrübte Leselust

Ingolstadt
erstellt am 17.04.2012 um 20:42 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 20:10 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Es hat nicht ganz gereicht. Beim Bezirksfinale hat Justine Emanuel, die beste Vorleserin der Ingolstädter Mittelschulen, leider nicht gewonnen.
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Dennis Oehlenschläger aus Landsberg wird zum Landesentscheid am 13. Juni fahren. „Er hat verdient gewonnen“, findet die elfjährige Schanzerin.


Nach ihrem Sieg bei der Ingolstädter Meisterschaft im Februar hatte sich Justine intensiv auf den oberbayerischen Wettbewerb vorbereitet, der gestern im Verlagsgebäude des DONAUKURIER ausgetragen wurde.
Ingolstadt: Ungetrübte Leselust
Rosa Lektüre: Justine Emanuel ließ sich bei der Wahl des Buches für den Vorlesewettbewerb von ihren Klassenkameradinnen beraten - Foto: Strisch
Ingolstadt
„Vier Mal habe ich den Text meiner Lehrerin vorgelesen“, berichtet sie. Vorgetragen hat sie aus Kerstin Giers „Jungs sind wie Kaugummi“. Das Buch habe jedem in ihrer Klasse an der Mittelschule in der Maximilianstraße sehr gut gefallen. „Nur den Jungs nicht.“

In dem Buch geht es um ein Mädchen, das „ziemlich frech, schlecht in Mathe und verliebt ist“, erklärte Justine dem Publikum. Probleme mit Nervosität kennt sie nicht. Justine hat sich einen einfachen Trick gegen das Lampenfieber ausgedacht: „Ich stell mir alle in Unterhose vor“, verrät sie nach dem Wettbewerb im Gespräch mit dem DONAUKURIER.

Nach dem geübten Text galt es für die elf Teilnehmer aus ganz Oberbayern, aus einem für sie unbekannten Buch zu lesen. „Linus Lindbergh und der Riss in der Zeit“ von Tobias Elsäßer erzählt die rasante Geschichte einer Erfinderfamilie und ist mit schwierigen Worten gespickt. Nach ihrem Vortrag schwante Justine schon, dass es wohl nicht zum Finaleinzug reichen würde.

Den Spaß am Lesen lässt sie sich dadurch allerdings nicht vermiesen. Der Lesestoff wird ihr nicht so schnell ausgehen. Wolfgang Saatze von der Buchhandlung Hugendubel überreichte allen Teilnehmern eine Urkunde, einen Büchergutschein und ein Buch. Es trägt einen Titel, der wohl auch von Justine stammen könnte: „Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst“.


 

Von Johannes Hauser
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