Donnerstag, 24. Mai 2018
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Gelebte Digitalisierung am Stammtisch

Grüne unter sich

Ingolstadt
erstellt am 14.02.2018 um 22:28 Uhr
aktualisiert am 17.02.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (jhh) Der Kreisverband der Grünen verzichtet auf ein publikumswirksames Spektakel und trifft sich lieber zu einem - mehr oder weniger - internen Stammtisch im Diagonal. Dabei hätte der Auftritt von Landtagskandidatin Steffi Kürten an diesem Aschermittwoch Publikum verdient - ein Beispiel gelebter Digitalisierung.
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Ingolstadt: Grüne unter sich
Virtueller Stammtisch im Diagonal: Christian Höbusch (von links), Joachim Siebler, Jochen Semle, Steffi Kürten (gebeamt), Angelika Wegener-Hüssen und Maria Segerer. - Foto: Hauser
Ingolstadt

Kürten hat sich vor dem Treffen den Fuß verstaucht und kann deswegen nicht persönlich erscheinen. Virtuell ist sie aber mittendrin. Bezirksrat Joachim Siebler präsentiert mittels Handy und Tischbeamer die Rede Kürtens, mit der sie sich bei der Kandidatenaufstellung für die Landtagswahl den 11. Platz auf der oberbayerischen Liste gesichert hat. Nur durch diesen technischen Trick kann, wie in der Einladung an die Stammtischteilnehmer versprochen, an diesem Abend das Geheimnis um den sibirischen Amazonas-Wolf mit den Schwimmhäuten zwischen den Krallen gelüftet werden: Kürten hat mit dieser wolpertingerhaften Fantasiegestalt in ihrer Rede die Ängste der Nationalparkgegner persifliert, die als Argument wider den Nationalpark die Verbreitung von Wölfen im Auwald ins Felde führen. Ein Szenario, das wohl tatsächlich nur als Virtual Reality denkbar ist.

Von Johannes Hauser
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