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Infos und Vorträge: Psychosoziale Beratungsstelle lädt zu Thementag am 17. März in die VHS

Optimierte Krebstherapie

Ingolstadt
erstellt am 13.03.2018 um 21:29 Uhr
aktualisiert am 16.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Krebs ist eine lebensverändernde Diagnose - für den Patienten wie für seine Familie. Die Erkrankung wirft Fragen auf: nicht nur in Bezug auf die aktuellen medizinischen Fortschritte in der Krebsbehandlung, sondern auch zu Nebenwirkungen und Folgen der Therapie.
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Der Thementag "Optimierte Krebstherapie" der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Ingolstadt am Samstag, 17. März, widmet sich diesen Anliegen. Krebsspezialisten aus unterschiedlichen Bereichen informieren von 10 Uhr bis 15 Uhr in der VHS Ingolstadt (Hallstraße 5) über neue Erkenntnisse.

Der Thementag bietet außerdem eine Plattform zum Austausch mit Vertretern von Selbsthilfegruppen und Fachdiensten. So sind die Selbsthilfegruppen Krebs Ingolstadt und Jung.Krebs.Kontakt, die Ilco Ingolstadt, der Förderverein zur Unterstützung Krebskranker, SAPV, rehabewegt und der Hauswirtschaftliche Fachservice vertreten.

Eine optimierte Therapie orientiert sich ganzheitlich und umfasst neben hochwertiger medizinischer Versorgung auch Beratung zu Ernährung, Bewegung und dem Umgang mit der Erkrankung. Nicht nur der Körper leidet unter der Diagnose. Über die Unterstützung psychoonkologischer Begleitung spricht Ulrike Adlkofer, Leiterin der Krebsberatungsstelle.

Die Professoren Josef Menzel und Stefan Hosch vom Klinikum Ingolstadt informieren anschließend über "Moderne Therapiekonzepte", die Heilungschancen und Lebensqualität bei Darmkrebs erhöhen können sowie bisherige Behandlungen ergänzen.

Unter Erschöpfung leiden viele an Krebs erkrankte Menschen - während und auch nach der Therapie. "Fatigue erkennen und behandeln" steht im Fokus des Vortrags von Irene Fischer, Institut für Tumor-Fatigue-Forschung.

Naturheilverfahren und komplementärmedizinische Heilverfahren finden in der Bevölkerung hohe Akzeptanz, doch was ist ergänzend sinnvoll und wirksam? Zu "Komplementäre Therapien - Unterstützende Behandlungsmöglichkeiten" referiert Axel Eustachi vom Kompetenzzentrum für Komplementärmedizin und Naturheilkunde München.

Wie Patienten von körperlicher Aktivität während und nach der Therapie profitieren, erklärt Bianca Spanier vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin am Klinikum rechts der Isar. Thema: "Körperliche Aktivität und Krebs - Aktuelle Empfehlungen".

Manche Ratgeber und Diätempfehlungen verunsichern die Patienten. Eva Kerschenbaum von der Beratungsstelle Ernährung am Tumorzentrum München befasst sich deswegen mit dem Thema "Darf ich das noch essen? Essen und Genuss bei Tumorerkrankungen".

Patienten, Angehörige, Ärzte und alle Interessierten sind eingeladen, das Vortragsangebot und die Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch zu nutzen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Das Programm und weitere Informationen zum Thementag sind bei der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Ingolstadt der Bayerischen Krebsgesellschaft unter der Telefonnummer (0841) 22 05 07 60 erhältlich oder per E-Mail unter kbs-ingolstadt@bayerische-krebsgesellschaft.de.

Donaukurier
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