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Firma WK EDV erhält ersten Ingolstädter Mittelstandspreis

Feuer und Flamme

Ingolstadt
erstellt am 16.11.2017 um 20:52 Uhr
aktualisiert am 20.11.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Zum ersten Mal ist gestern Abend der Ingolstädter Mittelstandspreis vergeben worden. Preisträger bei der Premiere im Verlagsgebäude des DONAUKURIER war die Firma WK EDV, ein IT-Dienstleister.
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Ingolstadt: Feuer und Flamme
Eine Bronzeskulptur und eine Urkunde gab es für Holger Imhof (l.) und Daniel Seitle (r.) von WK EDV. Die beiden Geschäftsführer sind die ersten Preisträger des neuen Ingolstädter Mittelstandspreises. OB Christian Lösel (rechts daneben) überreichte ihnen die Auszeichnung. - Foto: Hauser
Ingolstadt

Seit 30 Jahren gibt es das Unternehmen mit Sitz an der Friedrichshofener Straße inzwischen, WK EDV beschäftigt 54 Mitarbeiter, die unter anderem Software entwickeln, Firmennetzwerke betreuen und Konzepte für Büroarbeitsplätze erstellen. Zu den Kunden zählt auch die Audi AG. Bis 2019 ist geplant, bei WK EDV die Zahl der Mitarbeiter noch weiter aufzustocken, um jährlich 15 Arbeits- und zwei Ausbildungsplätze.

"Die Mitarbeiter schätzen insbesondere die flachen Hierarchien und die hervorragende Vereinbarkeit von Familie und Beruf", sagte Oberbürgermeister Christian Lösel in seiner Laudatio. So biete WK EDV seinen Mitarbeitern Gleitzeit, Home-Office, Wiedereingliederungsprogramme, Patenschaftsmodelle und einiges mehr über den normalen Rahmen hinaus an. Die Büros sind barrierefrei, WKV EDV stellt sogar Dienstfahrzeuge für ehrenamtliche Projekte zur Verfügung. "Sie sehen anhand dieser Beispiele, dass mit WK EDV nicht nur ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen ausgezeichnet wird, sondern zudem eines, das sich soziale Verantwortung auf die Fahnen geschrieben hat", sagte Lösel.

Henry Schubert, der Kreisvorsitzende der Mittelstandsunion, erklärte: "Es war eine sehr, sehr schwierige Entscheidung." Jeder der Bewerber hätte den Preis verdient gehabt. Aber es könne eben nur einen Sieger geben.

Für diese Entscheidung bedankten sich die beiden Geschäftsführer Holger Imhof und Daniel Seitle - wie sie auch ihren Mitarbeitern dankten, von denen einige gekommen waren. "Bei uns ist die Mannschaft der Star", sagte Seitle. Imhof wandte sich zusätzlich an die Kunden, "die uns immer wieder das Vertrauen schenken".

Schubert erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Mittelstandspreises, dessen Ziel es ist, die Leistungen des Mittelstandes zu würdigen und besonders innovative, ressourceneffiziente oder soziale Unternehmen auszuzeichnen: Der stellvertretende Kreisvorsitzende der Mittelstandsunion, Michael Oblinger, hatte von seinem Bekannten Joachim Breitfeld aus Mailing erfahren, dass das Wolfratshausener Chemietechnik-Unternehmen Tunap, dessen CEO Breitfeld ist - den dortigen Mittelstandspreis erhalten hatte. Und da habe Oblinger gedacht: Das kann man doch auch in Ingolstadt machen. Oblinger überzeugte die Mittelstandsunion von seinem Vorhaben und holte mit dem DONAUKURIER, der Stadttochter IFG und der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte Partner mit ins Boot. Nach der Premiere, bei der Breitfeld Gastredner war, soll der Preis nun - der Sieger erhält die vom Ingolstädter Künstler Helmuth Danz gestaltete Bronzeskulptur "Feuer und Flamme" und eine Urkunde - alle zwei Jahre vergeben werden.

Von Thorsten Stark
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