Donnerstag, 19. Juli 2018
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Krankenhauszweckverband rechnet 2018 mit einem Überschuss von 264.000 Euro

Geld fürs Berufsbildungszentrum

Ingolstadt
erstellt am 06.12.2017 um 21:32 Uhr
aktualisiert am 10.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Die ersten Punkte der öffentlichen Sitzung des Krankenhauszweckverbandes waren in Windeseile durch: Wirtschafts- und Stellenplan 2018 wurden gestern ohne Diskussion verabschiedet. Finanziell steht der Zweckverband, zu dessen Hauptaufgaben die unentgeltliche Überlassung von Grund und Boden an die Klinikum Ingolstadt GmbH, die Verwaltung und der Betrieb des Medizinischen Schulzentrums sowie die Verwaltung diverser Immobilien gehören, mit einem geplanten Überschuss von 264.000 Euro vergleichsweise gut da - was allerdings nur durch eine Kreditaufnahme von 500.000 Euro möglich ist.
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Klinikum
Das Klinikum in Ingolstadt
Cornelia Hammer
Ingolstadt

Denn 783.000 Euro fließen 2018 in die Modernisierung des Berufsbildungszentrums (BBZ). Im fünfjährigen Finanzplan, der ebenfalls genehmigt wurde, sind für die Sanierung des BBZ weitere 500.000 Euro (mit eben so hoher Kreditaufnahme) vorgesehen. Insgesamt werden für die Jahre 2014 bis 2022 (ohne Laborneubau) 48,9 Millionen Euro als nicht förderfähige Kosten angesetzt - sie müssen durch den Zweckverband finanziert werden. Im Wirtschaftsplan 2018 sind im Erfolgsplan 9,05 Millionen Euro an Erträgen und knapp 8,8 Millionen an Aufwendungen festgeschrieben. Der Vermögensplan sieht Einnahmen und Ausgaben von 1,3 Millionen Euro vor.

Der Stellenplan umfasst 2018 65,25 Vollzeitstellen - 5,3 mehr als in der Prognose 2017. Der Großteil davon sind Lehrkräfte. Der geplante Laborneubau am Klinikum veranlasste Georg Niedermeier (BGI) zu der Frage, ob das Klinikum für dieses angesichts der anstehenden Schließung der Labor-MTA-Schule künftig Fremdpersonal anwerben müsse. In der Schule sei in der Vergangenheit über Bedarf hinaus ausgebildet worden, sagte der Geschäftsführer des Klinikums, Andreas Tiete. Das Labor sei gut besetzt. Für spezifische Laborarbeiten - etwa zur Krebsdiagnostik - vergibt das Klinikum die Arbeiten an ein externes Labor. Laborpersonal auch hierfür vorzuhalten, sei aus wirtschaftlicher Sicht nicht darstellbar.

Von Ruth Stückle
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