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Die Magie der drei Ringe

Ingolstadt
erstellt am 22.11.2010 um 20:54 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 20:05 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (jog) Mitunter kommen die großen Wunder ganz klein daher. Man lächelt mit dem freundlichen Münchner Zauberkünstler Gaston, der sich drei Eheringe bei den Zuschauern ausgeliehen hat, und ihnen nun ein Schlaflied singt – den Ringen, nicht den Zuschauern.
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Ingolstadt: Die Magie der drei Ringe
Mode muss nicht praktisch sein: Als Karl-Lagerfeld-Double zaubert sich Magier Martin Sierp einen Regenschirm zurecht. - Foto: Strisch
Ingolstadt
Doch schon im nächsten Moment staunt man ungläubig, haben sich die "schlafenden" Ringe auf dem kleinen Stab zwischen Gastons Händen doch zu einer Kette verbunden. Nein, das sind nicht irgendwelche Zauberringe, er zeigt die kleine Kette schließlich den Eigentümern der Ringe aus nächster Nähe. Geht gar nicht? Stimmt natürlich. Aber alle haben es beim großen Gala-Abend der Illusion in der Fronte mit eigenen Augen gesehen.

Gastons kleines Wunderwerk ist zweifelsohne einer der Höhepunkte eines Gala-Abends, der seinem Ruf gerecht wurde – nämlich die ganze Welt der Zauberkunst auf einer Bühne zu präsentieren. Denn sie können auch anders, die Magier rund um Zaubertage-Organisator Sven Catello: im Großformat zaubern nämlich. Marc und Alex, die beiden Künstler aus Baden-Württemberg, füllen die geräumige Bühne der Fronte mit der XXL-Version der Zauberkunst. Ein seltenes Vergnügen, so eine richtige Illusions-Show, schließlich ist das die aufwendigste und teuerste Variante der Zauberei.

Fotostrecke: Zaubertage 2010 - Galaabend


Besonders die beiden Assistentinnen von Marc und Alex müssen an diesem Abend einiges mitmachen: Mal schweben sie, mal werden sie auf Kleinkindgröße zusammengequetscht. Sie erscheinen und verschwinden, wechseln rasend schnell die Kostüme, lassen sich fesseln und in Kisten verpacken, die definitiv viel zu klein für einen erwachsenen Menschen sind – und sie lächeln auch noch dabei. Eine rasante Show, die die Zuschauer an ihren Sinnen zweifeln lässt. Entsprechend werden die Künstler gefeiert.

Und nicht nur die beiden Illusionisten: Da ist auch noch Lokalmatador Catello selbst mit einem rätselhaften Stück Mentalmagie, der Franzose Jean-Philippe Loupi, der nur einen breiten Paravent braucht, um sein Publikum hervorragend zu unterhalten. Und natürlich ein blendend aufgelegter Martin Sierp, der durch den Abend führt.

Am Ende entlässt die bunte Zauberertruppe ein zufriedenes, rätselndes, lächelndes – und vielleicht auch ein wenig verzaubertes – Publikum aus der Fronte.

Von Johannes Greiner
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