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Alte Zucheringer Halle bleibt vorerst erhalten

Ingolstadt
erstellt am 13.11.2017 um 21:34 Uhr
aktualisiert am 16.11.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (reh) Totgesagte leben länger: Das trifft auch auf die alte Zucheringer Schulturnhalle zu, der weitere 10 bis 15 Jahre Lebensdauer beschert werden sollen. Der Stadtentwicklungsausschuss dürfte heute die aufgerufenen Kosten von rund 100 000 Euro für die Instandsetzung des alten Gemäuers durchwinken.
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Dabei ist der Abriss der Sportstätte seit eineinhalb Jahren beschlossene Sache. Denn unmittelbar neben ihr ist bekanntlich die neue und 3,7 Millionen Euro teure Ballspielhalle in dem Ortsteil entstanden, die seit genau einem Jahr fertig ist, aber wegen Baumängeln an den Prallwänden erst vor drei Wochen feierlich eröffnet werden konnte.

Die nagelneue Halle reicht aber, wie das Schulverwaltungsamt jetzt errechnet hat, nicht aus, um den Sportunterricht der Grundschule Zuchering sowie der Emmi-Böck-Förderschule (für die kürzlich der Spatenstich gesetzt wurde, Fertigstellung September 2018) völlig abzudecken. Insgesamt 60 Sportstunden pro Woche sind dort möglich. Es blieben aber 12 Stunden der Emmi-Böck-Schule übrig, die ausgelagert werden müssten.

Für vergleichsweise kleines Geld lässt sich die Lebensdauer der alten Halle verlängern. Auf 95 000 Euro hat das Hochbauamt die Kosten angesetzt. Größter Posten ist der Austausch defekter Scheiben und Antriebe (20 000 Euro).

Von Christian Rehberger
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