Samstag, 23. Juni 2018
Lade Login-Box.

Mailinger Blaskapelle überzeugt beim Dreikönigskonzert das Publikum mit bunter Mischung

Mit den "California Girls" ins neue Jahr

Großmehring
erstellt am 10.01.2016 um 21:04 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 20:50 Uhr | x gelesen
Großmehring (mbl) „Bunt g’mischt“ ging es am Samstagabend in der Großmehringer Nibelungenhalle zu. Unter diesem Motto stand das sechste Dreikönigskonzert der Blaskapelle Mailing, die erstmals unter der Leitung der neuen Dirigentin Katharina Hofner aus Geisenfeld auftrat.
Textgröße
Drucken
Großmehring: Mit den "California Girls" ins neue Jahr
Symphonisch und modern: Die Mailinger Blaskapelle spielte in der Großmehringer Nibelungenhalle klassische, heimatliche und populäre Stücke - Foto: Brandl
Großmehring

Ein Konzert aus einem symphonischen und einem modernen Teil kündigte Moderator Reinhold Schittler an. Dies aus gutem Grund: Würden doch viele bei Blasmusik nur an Humptata und Fasching denken. „Man kann mit Blechinstrumenten aber auch in musikalische Dimensionen vordringen, die man sonst nicht erwarten würde“, sagte er. Genau das stellten die Musikerinnen und Musiker in den folgenden zwei Stunden unter Beweis.

Im ersten Teil begeisterten die Mailinger das Publikum mit pompösen Stücken wie „Fanfare und Triumph“, aber auch mit heimatlichen Tönen, als sie den „Frühlingswalzer“ anstimmten. Ein Höhepunkt erwartete die Zuhörer bereits zu Beginn des Konzerts: Mit „Flötissimo“, komponiert vom bisherigen Kapellmeister Klaus Gottschall, gab Katharina Hofner nicht nur ihren beeindruckenden Einstand als seine Nachfolgerin am Taktstock, sondern zugleich als Solistin an der Querflöte. Schwungvoll in die Pause entließen die Musikanten die Gäste mit „Weiß-blau im Wind“ – eine Komposition aus dem Jahr 2012, zu der die Bläser aufstanden und ihr Talent bewiesen.

Fotostrecke: Dreikönigskonzert
89

 

Im zweiten Teil des Konzerts komplettierte sich die angekündigte bunte musikalische Mischung mit Stücken wie dem „James-Bond“-Song „Skyfall“, dem Beach-Pop-Klassiker „California Girls“ und dem pathetischen Musical-Evergreen „New York, New York“. Zuvor erhielten einige junge Mitglieder der Blaskapelle Mailing das kürzlich erworbene Leistungsabzeichen in Musiktheorie. Mit ihrer neuen Chefin, der erst 24-jährigen Katharina Hofner, hinterließen die Musiker einen sicheren Eindruck an den Instrumenten.

„Ich wurde gut aufgenommen“, sagte die staatlich geprüfte Ensembleleiterin, die derzeit in Augsburg Instrumentenpädagogik studiert. Hofner, die auch in der Stadtkapelle Geisenfeld aktiv ist, stieß auf Anfrage von Klaus Gottschall zur Blaskapelle Mailing. Gottschall, der die Formation 2007 ins Leben gerufen hatte, wird die Musiker weiter als stellvertretender Dirigent unterstützen.

Von Michael Brandl
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!