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Kathrin Schulz gewinnt viertes Mehringer Seifenkistenrennen

Großmehring
erstellt am 16.07.2017 um 20:14 Uhr
aktualisiert am 19.07.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Großmehring (wal) Zahlreiche - zum Teil sogar Fahnen schwingende - Zuschauer haben beim vierten Mehringer Seifenkistenrennen die Ringstraße und die Straße Am Hang gesäumt und die zwölf Teilnehmer begeistert angefeuert. Die Großmehringer JU hatte das Rennen im Vorfeld wieder gut vorbereitet und organisiert.
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Mit vielen verschiedenen Modellen waren die Rennfahrer angetreten. Kleine oder große Reifen, die Verkleidung aus Blech oder Holz, Lenkseile oder Lenkräder, der Bodenabstand groß oder klein, stromlinienförmig oder eine breite Front - die Konzepte der Seifenkistenbauer waren höchst unterschiedlich. Verbindlich vorgeschrieben waren nur Bremsen und eine funktionstüchtige Lenkung. Jedes Fahrzeug hatte seinen eigenen Charme.

Bis von Riedenburg angereist war Arthur Jakob mit seiner "Holzrakete". Der älteste Teilnehmer war Adam Häusler. "Meine Schwiegertochter in spe hat mich dazu animiert. Sie hat selbst die Kiste gebaut", sagte der 70-Jährige.

Nach einem Probelauf startete das Rennen. Waghalsig legten sich die Fahrer nach einem "Anschubstart" auf der meist abschüssigen, etwa 500 Meter langen Strecke in die Kurven, sie nutzten jede Gewichtsverlagerung aus. Die beste Fahrlinie und Taktik wurden gemeinsam mit dem Team besprochen. Daniel Schulz zog die Fahrzeuge in einer "Safety-Car-Runde" schließlich vom Ziel dann wieder zum Start zum zweiten Wertungslauf.

Sieger bei den Kindern wurde Lukas Feller vor Lena Dersch und Stefan Neumayer. Bei den Erwachsenen gab es nahezu dasselbe Ergebnis wie schon vor zwei Jahren: Kathrin Schulz sicherte sich knapp vor Janina Radle den Sieg. Clemens Schwarz holte sich zudem den dritten Platz.

Alex Prumm hielt während der Veranstaltung die Zuschauer im Zielbereich mit witzigen Kommentaren immer auf dem Laufenden und bei guter Laune. DJ Thomas Roßmann sorgte für die Musik. Die abschließende Siegerehrung nahm der JU-Ortsvorsitzende Johannes Mirbeth vor.

Von Martin Wallner
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