Sonntag, 24. Juni 2018
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Oldtimer-Rallye Donau Classic führt durch Schwaben und Altmühltal - zwei Horch im Teilnehmerfeld

Edles Blech auf großer Fahrt

Ingolstadt
erstellt am 11.06.2018 um 21:30 Uhr
aktualisiert am 15.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Drei Tagestouren über insgesamt rund 670 Kilometer erwarten die knapp 200 Teilnehmer vom 21. bis zum 23. Juni bei der diesjährigen 13. Donau Classic. Altbewährt bleiben die malerische Kulisse auf den Fahrten durch die weitere Region sowie das Aufgebot an schönen und edlen Old- und Youngtimern auf der Strecke.
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Freuen sich auf die 13. Auflage der Donau Classic: (hinten von links) Alexander Arold und Gunter Wanger sowie Robert Faber (vorne links) vom Organisationsteam und Thomas Frank, Leiter Audi-Tradition, im Horch 853 A. Die Rallye findet heuer vom 21. bis zum 23. Juni statt.
Freuen sich auf die 13. Auflage der Donau Classic: (hinten von links) Alexander Arold und Gunter Wanger sowie Robert Faber (vorne links) vom Organisationsteam und Thomas Frank, Leiter Audi-Tradition, im Horch 853 A. Die Rallye findet heuer vom 21. bis zum 23. Juni statt.
Foto: Brandl
Ingolstadt
Darüber hinaus gibt es bei der aktuellen Auflage der Rallye einige Neuerungen, über die der Veranstalter gestern informierte. Die wichtigsten: Der Start am Freitag (8.40 Uhr) und Samstag (8.20 Uhr) erfolgt nicht an der Audi Piazza am Werk, sondern am Audi-Sportpark. Dort werde am Samstagabend im VIP-Bereich des Stadions auch die Siegerehrung stattfinden, sagte Alexander Arold vom Veranstaltungskomitee. Angenehmer Nebeneffekt der Neuerung: Das am selben Tag stattfindende WM-Gruppenspiel Deutschlands gegen Schweden werde in der VIP-Lounge übertragen. Den Oldtimer-Fans entgeht also in Sachen Fußball nichts.

Wie gehabt bleibt alles zum Auftakt am Donnerstag, 21. Juni, am Westpark. Dort werden die Fahrer bis 8.30 Uhr zur ersten Etappe durch das Wittelsbacher Land erwartet. Veränderungen seien am Ablauf der Strecken vorgenommen worden, hieß es. Diese ließen sich jetzt noch flüssiger fahren und verliefen weniger kleinteilig. Streckenschwerpunkte bildeten Schwaben mit fast dem gesamten Landkreis Aichach-Friedberg und das Altmühltal mit seinen reizvollen Hügellandschaften.
Insgesamt befinden sich die Fahrerteams mehr als 15 Stunden auf der Strecke. Es warten 22 Wertungsprüfungen, von denen etliche als besondere Highlights gelten. Gleich auf drei herausragende Zielpunkte können sich die Teilnehmer in Neuburg an der Donau freuen: am Donnerstag ab 16.26 Uhr am Audi driving experience center sowie am Samstag ab 15.36 Uhr am Donaukai und zuvor ab 15.20 Uhr beim Luftwaffengeschwader 74, wo vor der Kulisse einiger alter Militärflugzeuge ein Rundkurs auf dem Vorfeld gefahren wird. Etwas Besonderes sei am Freitag auch der Halt bei der Ölraffinerie Gunvor, wo die Wertung bei laufendem Tankbetrieb erfolge, hieß es. Für Zuschauer sehenswert seien zudem die Stationen am Freitag ab 14.52 Uhr in der Hauptstraße in Beilngries - auch hier erfolgt ein Rundkurs - und am Samstag ab 13.27 Uhr in Pöttmes auf dem Marktplatz (alle Zeiten sind circa-Angaben).
Dieses Jahr hätten sich zu der Rallye ungewöhnlich viele Neu-teilnehmer angemeldet, sagte Arold. Auch gebe es eine Tendenz zu mehr Youngtimern (zugelassen bis Baujahr 1995) im Teilnehmerfeld. Was alt sei, glänze dafür um so mehr. Zu den Oldies zählen dieses Jahr auch zwei Horch (aus Anlass des 150. Geburtstags des Namensgebers August Horch) und ein Audi 920 Cabrio aus dem Starterfeld Audi Tradition, alle gebaut in den Jahren 1938 und 1939. Mit dabei ist zudem ein Lamborghini Diablo, Baujahr 1991 mit über 490 PS. Als ältestes Fahrzeug glänzt ein britischer Alvis Silver Eagle, Baujahr 1931. Insgesamt sind bei der 13. Auflage der Rallye knapp 40 Fahrzeugmarken vertreten. Die Starter kommen aus 14 Bundesländern und sechs Nationen, viele darunter aus der Schweiz, hieß es seitens des Veranstalters.

Prominente Teilnehmer sind Gunter Wanger, 1979 Rallye-Europameister, und Fernsehmoderator Thomas Ranft. Wanger steuert den Vorwagen mit der Startnummer 001, Renft geht mit einem NSU TTS mit der Startnummer 37 auf die Strecke.
Michael Brandl
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