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Auch Vertreterversammlung der Volksbank-Raiffeisenbank in Ingolstadt genehmigt Bankenhochzeit

Die Fusion ist beschlossene Sache

Ingolstadt
erstellt am 13.06.2018 um 21:18 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Nahezu einstimmig (mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,4 Prozent) hat die Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG gestern Abend die Fusion mit der Hallertauer Volksbank genehmigt. Damit ist die Verschmelzung der beiden Häuser beschlossene Sache, nachdem bereits am Montagabend die Vertreter der Hallertauer Volksbank ebenfalls mit überwältigender Mehrheit (98 Prozent) für die Verschmelzung gestimmt haben.
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Die Region 10 bekommt damit eine der größten genossenschaftlichen Banken in Bayern. "Ich freue mich sehr über das vertrauensvolle Votum unserer Vertreterinnen und Vertreter" sagte Vorstandsvorsitzender Richard Riedmaier. "Wir werden aus beiden Häusern ein noch leistungsfähigeres Institut für unsere Mitglieder und Kunden machen." Beide Banken seine "kerngesund" und die Filialnetze (siehe Karte) ergänzten sich optimal. Die neue Größe ermögliche "neue Effizienz- und Kostenvorteile" und helfe bei der Bewältigung "der regulatorischen Anforderungen".

Voll besetzte Reihen gestern Abend im Festsaal: Nicht alle Tage sind von einer Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte so weit reichende Entscheidungen zu treffen gewesen wie zur jetzt beschlossenen Fusion mit der Hallertauer Volksbank. In der unten stehenden Grafik sind die angestammten Standorte beider Banken markiert; Rot steht dabei für die Pfaffenhofener Bank.
Voll besetzte Reihen gestern Abend im Festsaal: Nicht alle Tage sind von einer Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte so weit reichende Entscheidungen zu treffen gewesen wie zur jetzt beschlossenen Fusion mit der Hallertauer Volksbank. In der unten stehenden Grafik sind die angestammten Standorte beider Banken markiert; Rot steht dabei für die Pfaffenhofener Bank.
Foto: Hauser
Ingolstadt
Die Aufsichtsräte beider Banken hatten bereits im Februar grünes Licht für Fusionsverhandlungen gegeben. Am 14. Mai unterzeichneten die Vorstände beider Banken den Entwurf des Fusionsvertrages. Über die wesentlichen Punkte habe man sich sehr schnell geeinigt, so die Vorstände.

Der Name bleibt Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG.
Die Geschäftsleitung setzt sich aus den Mitgliedern des Vorstandes beider Banken (Richard Riedmaier als Vorstandsvorsitzender, Wolfgang Gebhard, Thomas Lange, Franz Mirbeth und Andreas Streb) sowie dem Generalbevollmächtigten Helmut Kundinger zusammen. Durch die Fusion der Häuser erfolgten keine betriebsbedingten Kündigungen, versprach Riedmaier.

Als nächster Schritt muss nun die Fusion in das Genossenschaftsregister eingetragen werden. Damit erfolgt dann die eigentliche Fusion. Dies, so hieß es gestern, werde für den Frühherbst erwartet. Rechtlich erfolgt die Fusion aber rückwirkend zum 1. Januar 2018.

"Mit Vollgas", so wurde betont, arbeiteten beide Banken jetzt an der technischen Fusion. Damit am 10. November die Verschmelzung aller Bank- und Kundendaten reibungslos stattfinden kann, müssen viele vorbereitende Arbeiten gemacht werden. "Ein sehr anspruchsvolles Projekt und auch ein sehr anspruchsvoller Zeitplan", wie die Verantwortlichen betonen.

Die "neue" Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG weist ein Kundenvolumenvon 8,04 Milliarden Euro und eine Bilanzsumme von 3,93 Milliarden auf. Sie hat 843 Mitarbeiter, 87140 Mitglieder und 51 Filialen. Damit ist sie die zweitgrößte primäre Genossenschaftsbank in Bayern. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Pfaffenhofener Kollegen. Wir werden die Stärken beider Banken bündeln und unseren erfolgreichen Weg fortführen", so Vorstandschef Richard Riedmaier. Und: "Wir wollen die Fusion schnell und reibungslos umsetzen und dabei auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen."
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