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Pelikan bei Manching gesichtet

Ingolstadt
erstellt am 23.10.2018 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 27.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Der Pelikan, der zuletzt in München an der Isar und Freising gesichtet wurde, ist weitergereist: Ein Autofahrer hat ihn heute Nachmittag beim Überfliegen der Autobahn A9 bei Manching gesichtet und sofort den Landesbund für Vogelschutz (LBV) informiert.
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Pelikan in München
Vor einigen Tagen schwamm der Pelikan noch im Isarkanal. Nun wurde er bei Manching gesichtet.
Fabian Unger (LBV Bayern)
Ingolstadt
Rosapelikane sind eigentlich in Afrika, Asien und Südosteuropa beheimatet - das Exemplar stammt aus einem Zoo in der Nähe des deutsch-österreichischen Grenzorts Kufstein. Dort wird er seit einem Monat vermisst. Man hielt ihn für tot, weil er nie gelernt hat, Fische zu fangen.

Rund 85 Kilometer weiter in München hatten Spaziergänger den Vogel mit dem großen Schnabel und dem zarten rosa Gefieder erstmals vor rund eineinhalb Wochen auf der Isar entdeckt. Der LBV vermutet nun, dass sich der Pelikan nahe eines Gewässers rund um Manching einen Schlafplatz sucht. "Die Information des Autofahrers ist glaubwürdig", erklärt LBV-Pressesprecher Markus Erlwein im Gespräch mit unserer Zeitung. "Die Wahrscheinlichkeit, dass noch ein Pelikan in Bayern unterwegs ist, ist verschwindend gering." Dass das Tier die 45 Kilometer weiter gen Norden geflogen ist, sei ebenfalls durchaus realistisch.

Mit Hilfe sozialer Medien wollen der Zoo und der LBV den Pelikan auspüren und einfangen. "Wir sind auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen", sagt Erlwein. "Wer den Vogel sieht, schreibt uns am besten per Facebook oder eine E-Mail an infoservice@lbv.de."
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