Donnerstag, 13. Dezember 2018
Lade Login-Box.

Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte erwirbt Teilfläche bei der Saturn-Arena und will ab 2022 bauen

Neue Zentrale im Büroturm

Ingolstadt
erstellt am 07.12.2018 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 12.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Die neue Zentrale der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte wird definitiv an der Südlichen Ringstraße bei der Saturn-Arena entstehen. Das drittgrößte bayerische Genossenschaftsinstitut will dort voraussichtlich ab 2022 einen bis zu 15-stöckigen Büroturm für rund 400 Mitarbeiter errichten. Das Unternehmen hat am Freitag in einer Mitteilung den "gerade besiegelten Kauf" des entsprechenden Grundstücks bestätigt.
Textgröße
Drucken
Künftiger Hauptstandort der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte soll die Südliche Ringstraße bei der Saturn-Arena (hier ganz rechts im Hintergrund) sein. Gegenüber dem Enzo-Hotel (links) soll hierfür ab 2022 ein Büroturm mit maximal 15 Stockwerken entstehen.
Künftiger Hauptstandort der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte soll die Südliche Ringstraße bei der Saturn-Arena (hier ganz rechts im Hintergrund) sein. Gegenüber dem Enzo-Hotel (links) soll hierfür ab 2022 ein Büroturm mit maximal 15 Stockwerken entstehen.
Eberl
Ingolstadt
Wie schon Ende November berichtet, hat der Stadtrat in seiner vorletzten Sitzung ein Bauleitverfahren für die Fläche des bisherigen Parkplatzes vor der Eissport- und Veranstaltungshalle auf den Weg gebracht. Dies war eine Voraussetzung für das Grundstücksgeschäft zwischen der Stadt und der Volks- und Raiffeisenbank, die nach der jüngsten Fusion mit der Hallertauer Volksbank dabei ist, sich neue Strukturen zu geben. Dabei ist offenbar auch die Entscheidung für eine neue Verwaltungszentrale in Ingolstadt gefallen. Am bisherigen Hauptsitz der Bank an der Ludwigstraße war eine Ausdehnung in der angestrebten Größenordnung nach Mitteilung des Instituts aber nicht mehr möglich.

Das Gelände bei der Saturn-Arena ist in der Kommunalpolitik nach wie vor auch erste Wahl für den Bau eines weiteren Rathauses, um bislang weiträumig verteilte Abteilungen der Stadtverwaltung an einem verkehrsgünstig gelegenen Punkt am Rande der Kernstadt zu bündeln. Allerdings wird für die Zwecke der Verwaltung kaum die gesamte jetzige Parkplatzfläche benötigt, weshalb es jetzt zu einer Grundstücksteilung gekommen ist.

Die Bank hat von der Freizeitanlagen GmbH der Stadtwerke (sie betreibt die Saturn-Arena) eine südliche Teilfläche (rund 3000 Quadratmeter) erworben, während die Kommune den nördlichen Teil behält und hier beizeiten immer noch ihre Rathausplanung verwirklichen kann. In einer internen Machbarkeitsstudie der Verwaltung war man für die Überbauung weiter Teile der Parkplatzfläche (insgesamt 6000 Quadratmeter) von einem höheren Büroturm und einem angrenzenden zwar mehrgeschossigen, aber deutlich niedrigeren Trakt ausgegangen. Wie die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte nun mitteilt, plant sie für ihre Zwecke ein Hochhaus mit bis zu 15 Stockwerken (maximal also etwa so hoch wie der neue Wohntower am Nordbahnhof).
 
Bernd Heimerl
Kommentare
Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!