Sonntag, 21. Oktober 2018
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Podiumsdiskussion in der Fronte 79

Erster Schlagabtausch der Landtagskandidaten

Ingolstadt
erstellt am 16.05.2018 um 19:55 Uhr
aktualisiert am 20.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Am Mittwochabend trafen erstmals alle neun Landtagskandidaten aus Ingolstadt auf der Bühne der Fronte 79 in Ingolstadt aufeinander. Fünf Monate vor der Wahl nahm das Ringen der Politiker um einen Platz im Maximilianeum an Fahrt auf.
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Podiumsdiskussion zur Landtagswahl
Moderiert wurde die Podiumsdiskussion mit den neun Kandidaten für die Landtagswahl im Herbst von der neuen Stadtjugendring-Doppelspitze mit der frisch gewählten Vorsitzenden Annika Kupke sowie ihrem Stellvertreter Andreas Utz zusammen mit DONAUKURIER-Lokalchef Thorsten Stark und seinem Vertreter Christian Rehberger.
Brandl
Ingolstadt
"Jugend trifft Politik"-Spezial hieß die Veranstaltung im Saal des Jugendzentrums, zu der alle neun Kandidaten antreten werden. Die Moderation übernahmen die neue Stadtjugendring-Doppelspitze mit der frisch gewählten Vorsitzenden Annika Kupke sowie ihrem Stellvertreter Andreas Utz zusammen mit DONAUKURIER-Lokalchef Thorsten Stark und seinem Vertreter Christian Rehberger.

Erstmals trafen die Kandidaten jetzt in einer Diskussionsrunde aufeinander. Eingeladen hierzu hatte der Stadtjugendring (SJR) in den Saal der Fronte 79. Das Motto des Abends: Jugend trifft Politik. Die Zuhörer im nicht ganz vollbesetzten Foyer: Junge Leute mit einem Faible für Politik.

Die Themen: Alles, was die Jugend interessiert. Zwei geschlossene Fragerunden hatten die vier Moderatoren des Abends nach der obligatorischen Vorstellungsrunde der Bewerber (in einer zufällig ermittelten Reihenfolge) angesetzt. Zettel mit 40 Fragen zu Themen wie Ladenöffnungszeiten, Mieten, Glyphosat und Grenzpolizei durften dabei der Reihe nach aus einer Box gezogen und beantwortet werden. Gesammelt hatte das, was der Jugend auf den Nägeln brennt, der SJR zuvor an Schulen und Jugendeinrichtungen in Ingolstadt.

Eine Aufwärmrunde noch ohne große Höhepunkte, in der CSU-Kandidat Alfred Grob den Unterschied zwischen objektiver und gefühlter Sicherheit erläuterte und zu dem Schluss kam, dass – objektiv gesehen – Bayern sicheres Terrain sei, in dem die Kriminalität bis auf wenige Ausnahmen zurückginge. Steffi Kürten Gründe nannte, weshalb man ihre Partei, die Grünen, wählen sollte (mehr Sport in der Schule, Wahlrecht mit 16) und Christoph Spaeth von der SPD darlegte, dass er nichts gegen bequemere Sitzmöbel in Klassenzimmern hätte, ein generelles Handyverbot dort jedoch nicht für sinnvoll halte – vorausgesetzt, die Benutzung sei dem Unterricht dienlich.  

Einen ausführlichen Artikel finden Sie am Abend auf donaukurier.de.

Der Stadtjugendring streamte die Veranstaltung live auf seiner Facebookseite.

Michael Brand
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