Mittwoch, 15. August 2018
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Aktionstag in Ingolstadt mit familienfreundlichem Programm

Gut 17000 erleben Tag der Bundeswehr

Ingolstadt
erstellt am 09.06.2018 um 16:36 Uhr
aktualisiert am 14.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Große Imagewerbung für die Truppe, und die Bevölkerung hat das mit ebenso großem Interesse belohnt: Gut 17000 Menschen haben an diesem Samstag den Tag der Bundeswehr in Ingolstadt besucht. Sie erlebten eine bestens organisierte Show mit vielen familienfreundlichen Angeboten.
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Heimerl
Ingolstadt

Bis nach Nürnberg im Norden und München im Süden reichte das Einzugsgebiet für diesen Aktionstag, bei dem vor allem die Pioniertruppe, die in der Ingolstädter Kaserne "Auf der Schanz" ihr Hauptquartier hat, im Mittelpunkt stand. Der Chef dieser Kampfunterstützungseinheiten, Brigadegeneral Lutz Niemann, betonte bei der Begrüßung die Absicht der Bundeswehr, der Bevölkerung zu zeigen, dass die Streitkräfte trotz mancher Kritik am Ausrüstungsstand in den Medien einsatzbereit sind und über gutes Material verfügen. Auch die Nachwuchsgewinnung der Pioniertruppe sei sehr zufriedenstellend, so der Kommandeur.

Video vom Tag der Bundeswehr

 

 


Die Zuschauer erlebten zwischen 9 und 17 Uhr dann eine facettenreiche Material- und Infoschau. Nicht nur nahezu sämtliches Gerät der Pioniertruppe - vom Kampfmittelabwehr-Schutzanzug bis zum Brückenlegepanzer - wurde in Aktion gezeigt, sondern auch andere Einheiten von Heer und Luftwaffe stellten sich vor. Gut besucht war auch der Karriere-Truck der Bundeswehr, in dem sich etliche junge Leute über Laufbahnen bei Truppe und Wehrverwaltung informierten.

 

Fotostrecke: Tag der Bundeswehr 2018

Höhepunkte des Programms waren zweifelsfrei die Fahrzeugvorführungen zu Lande und zu Wasser auf dem Übungsgelände der Pioniere an der Donau, wohin Busse die Besucher zu Tausenden brachten. Hier bestand auch Mitfahrgelegenheit in Gefechtsfahrzeugen wie dem Schützenpanzer "Marder" oder dem Transportpanzer "Fuchs". Auch in der Luft war einiges geboten: Der neue Transporter A400M überflog das Gelände zweimal, und ebenfalls zweimal schwebten Fallschirmjäger der Gebirgstruppe nach Absprüngen aus einem Hubschrauber mit Flaggen zu Boden.

Bernd Heimerl
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