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Gemeinderat Baar-Ebenhausen wird informiert: Von der Hochwasserfreilegung bis zum HLF 20

Sondersitzung im Stehen

Baar-Ebenhausen
erstellt am 06.12.2017 um 19:25 Uhr
aktualisiert am 10.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Baar-Ebenhausen (DK) Bis Ende 2019 soll der fünfte Abschnitt der Hochwasserfreilegung - also der Bereich zwischen den beiden Brücken Geisenfelder Straße und Stockau - abgeschlossen sein. Dann stehen nur noch Arbeiten in Zwischenbereichen sowie im Bereich der Stockau aus.
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Baar-Ebenhausen: Sondersitzung im Stehen
Möglicher Standort für Aushubmaterial: der alte Wertstoffhof. - Foto: shm
Baar-Ebenhausen

Bürgermeister Ludwig Wayand (CSU) erklärte dies bei der Vorstellung laufender Projekte im Rahmen einer Gemeinderatssondersitzung in Baar-Ebenhausen. Die Gemeinderäte besichtigten das fast fertiggestellte Sportheim - Gastraum und Bürgersaal können wieder voll bezogen werden, ebenso die Küche. Auch wenn kleinere Arbeiten noch umzusetzen sind, wie Wayand sowie der Leiter des Bereichs Hoch- und Tiefbau, Berthold Beil, auf Nachfrage von Christian Aschenbrenner erklärten. Dabei geht es um einige Steckdosen, die Leitungsverlegung des Beamers, einige Küchengeräte sowie die Umgestaltung der Lieferanten-Außentreppe. Der Bürgermeister informierte zudem: Die Stelle des Bautechnikers müsse noch einmal neu ausgeschrieben werden.

Ob das Wertstoffhof-Gelände zukünftig überwacht werden könne, wie Annemarie Meyer vorschlägt, müsse geklärt werden. Der Grund - so die SPD-Politikerin - seien ständige Müllablagerungen vor den Müllplatz-Toren. Ziel könnte auch sein, Diebstähle zu erkennen oder auszuschließen.

Das HLF 20 der Feuerwehr Baar wird 2018 ausgeliefert. Erste Zahlungen in Höhe von rund 120 000 Euro sind erfolgt, der Rest von rund 362 000 Euro (für Aufbauten und Ausrüstung) erfolgt 2018. Damit ist man mit der Umsetzung der Zehn-Jahres-Feuerwehr-Bedarfsplanung um drei Jahre voraus. Das alte Bundfahrzeug der Feuerwehr soll mit seinen rund 40 Jahren ausgemustert werden. Der Ort soll ein neues Katastrophenfahrzeug "Hochwasserschutz" erhalten. Der Stellplatz des alten Bundfahrzeuges im Feuerwehrgerätehaus würde - sofern man das notwendige freiwillige Personal innerhalb der Gemeinde stellen könne - quasi übernommen werden. Das in die Jahre gekommene Fahrzeug diene im regulären Einsatzfall vorwiegend dem Transport von Feuerwehrkräften sowie der Verkehrssicherung, erklärte Kommandant Martin Bergmaier.

Mit der Umsetzung des Generationenparks am Weiher Ebenhausen liegt man gut im Zeitplan. Der Bauantrag sei diese Woche gestellt worden. 2018 könne die Umsetzung fristgerecht nach den Wintermonaten angegangen werden. Auch die Sanierung der Ortsbrücken über die Bundesstraße sei großteils abgeschlossen. Was nach dem Winter noch erfolgen müsse, sei zum Beispiel der Unterbau, der Richtung Ebenhausen-Werk zeigenden Rampe, die durch Schwerlastverkehr belastet würde.

Rathauschef Wayand informierte seine Ratskollegen auch darüber, dass man sich zeitnah über die Ausgestaltung der Grünflächen an den Baugebieten "Am Sägwerk" und "Am Getreidelager" Gedanken machen müsse, da die Baufortschritte deutlich sichtbar sind. Ein möglicher Standort für das Aushubmaterial, wenn die Gemeinde nach Rohrbrüchen ein Zwischenlager braucht, soll eingezäunt werden. Als möglichen Standort brachte der Bürgermeister den alten Wertstoffhof ins Gespräch. Darüber müsse man im Zuge der Flächenüberplanung demnächst sprechen.

Am Gewerbegebiet Brautlach könnte man (da die Karlskroner Planungen ausliegen) möglicherweise 2018 weitere Schritte unternehmen. Im Gespräch sind etwa die Hälfte der angedachten 110 000 Quadratmeter.

50 000 Euro werde es wohl kosten, die noch auf Privatgrund befindlichen Wasserleitungen in einem Teilbereich der Ingolstädter Straße so umzulegen, dass diese auf öffentlichem Grund sind. Dies soll 2018 erfolgen. ‹ŒWeiterer Bericht folgt

Von Ramona Schittenhelm
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