Samstag, 15. Dezember 2018
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Forscher erklären die neue Technologie den Bürgern - Termin am Mittwoch

Alles autonom

Ingolstadt
erstellt am 07.12.2018 um 19:26 Uhr
aktualisiert am 12.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Die gesellschaftliche Akzeptanz von automatisierten Fahrzeugen ist einer der zentralen Aspekte des Forschungsprojekts "SAVe - Funktions- und Verkehrssicherheit im Automatisierten und Vernetzten Fahren", an dem der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement und der Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) derzeit beteiligt sind.
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Bei einem ersten Treffen in Kooperation mit dem Bürgerhaus wurden speziell mit Senioren Fragen des automatisierten Fahrens thematisiert. Im Makerspace des Digitalen Gründerzentrums Ingolstadt demonstrierte ihnen dabei Audi-Doktorand Christoph Stadler mit einer Simulation das Verhalten autonomer Fahrzeuge.
Bei einem ersten Treffen in Kooperation mit dem Bürgerhaus wurden speziell mit Senioren Fragen des automatisierten Fahrens thematisiert. Im Makerspace des Digitalen Gründerzentrums Ingolstadt demonstrierte ihnen dabei Audi-Doktorand Christoph Stadler mit einer Simulation das Verhalten autonomer Fahrzeuge.
Merkl/Bürgerhaus Ingolstadt
Ingolstadt
Zu den weiteren Projektpartnern von SAVe gehört neben verschiedenen Ingenieurdienstleistern auch die Stadt Ingolstadt. Die Leitung des Gesamtprojektes obliegt Audi.

Anhand digitalisierter Streckenabschnitte aus dem Ingolstädter Stadtgebiet wollen die technischen Partner von SAVe das vielschichtige urbane Umfeld abbilden, um im virtuellen Modell automatisierte Fahrfunktionen erproben und weiterentwickeln zu können. Darin einfließen werden auch die Ansprüche von potenziellen Nutzern sowie die Perspektiven anderer Verkehrsteilnehmer, die etwa als Fußgänger automatisiert fahrenden Fahrzeugen im Straßenverkehr begegnen.

Im Lauf des Projektes sollen Bürgerinnen und Bürger daher mit Hilfe von Virtual-Reality-Anwendungen selbst die Möglichkeit erhalten, sich auch aus Perspektive eines Fußgängers im virtuellen Straßenbild Ingolstadts zu bewegen. Die Projektmitglieder der KU wollen darüber hinaus auch die Akzeptanz von Nutzern automatisierter Fahrzeuge im Simulator untersuchen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei erfahren können, wie es sich anfühlt, wenn das Auto eigenständig bremst und beschleunigt, die Spur wechselt oder im dichten Stadtverkehr von allein sein Ziel sucht.

Mitarbeiter des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement haben in Kooperation mit dem Ingolstädter Bürgerhaus im November erste Diskussionsrunden im Rahmen des Projekts veranstaltet: Mit Senioren wurde thematisiert, welchen Beitrag automatisiertes Fahren für den Alltag leisten könnte. Auch Bedenken und Vorbehalte aus dem Teilnehmerkreis wurden diskutiert. Die Teilnehmer hatten im Rahmen der Termine auch die Gelegenheit, automatisierte Fahrfunktionen im Simulator zu erleben. Das Feedback zu den beiden Veranstaltungen war durchweg positiv - einige Teilnehmer ließen sich bereits für die nächste Studie vormerken.

Nach den erfolgreichen ersten Fokusgruppendiskussionen sind bereits im Dezember weitere Termine dieser Art geplant: Am Mittwoch, 12. Dezember, sind Bürgerinnen und Bürger jeder Alters- und Berufsgruppe von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr dazu eingeladen, sich rund um das Thema "Automatisiertes Fahren" einzubringen. Bei den Veranstaltungen im Projekthaus der AUDI AG (Schollstraße 8, Ingolstadt) besteht auch die Möglichkeit, automatisiertes Fahren im Simulator zu erleben. Interessenten werden um eine Anmeldung bei Frederica Frank (frederica. frank@ku. de) gebeten. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch unter www. save-in. de
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