Ingolstadt

2,1 Millionen für Forschungsprojekt

Bundesverkehrsminister Volker Wissing übergibt Förderbescheid für „AMI-FlyingIN2Air“

30.09.2022 | Stand 30.09.2022, 15:37 Uhr

Die Projektpartner freuen sich über den Förderbescheid über 2,1 Millionen Euro für Forschungsprojekt „AMI-FlyingIN2Air“: (v.l.) Markus May (Airbus Urban Mobility), Milena Vogel (Munich Airport International), Lisa Wolf (DB Regio), Volker Wissing (Bundesminister für Digitales und Verkehr), Olaf Bünck (AMD Sigma), Bastian Walthier (Stadt Ingolstadt) und Andreas Riener (TH Ingolstadt). Foto: BMVI

Die Integration von UAM-Infrastruktur in reale städtische Umgebungen ist essenziell für die Weiterentwicklung der Urban Air Mobility. Daher engagiert sich die Stadt Ingolstadt als Koordinator des UAM-Netzwerks mit über 80 bundesweiten Partnern bei dem Verbundforschungsprogramm der Air Mobility Initiative unter Führung von Airbus.



Am Mittwochnachmittag wurde in Berlin durch Bundesverkehrsminister Volker Wissing der Förderbescheid zum Projekt „FlyingIN2Air“ mit einer Fördersumme von 2,1 Millionen Euro übergeben.

„AMI-FlyingIN2Air“ erforscht den Bereich Advanced Air Mobility (AAM) und die Entwicklung eines auch für den
Drohnenverkehr ausgerichteten Flughafens, über den der Transport von Personen und Gütern abgewickelt wird. Auf Basis eines digitalen Zwillings soll am Beispiel Ingolstadt/Manching ein solcher AAM-Luftraum entwickelt und bis zur Genehmigungsreife geführt werden. Auf diese Weise können technische Anwendungen, Design und Akzeptanzkriterien noch vor der physischen Umsetzung erprobt werden.

Plattform mit Informationen zu Flügen und mehr

Zur Integration von AAM in die intermodale Reisekette wird eine Plattform entwickelt mit Informationen zu Flügen, Buchung und Zeitersparnis im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern. Die Ergebnisse werden als Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines AAM-Flughafens sowie eines Leitfadens zur Integration aller notwendigen Technologien und Prozesse potenziellen Interessenten zur Verfügung gestellt.

Projektpartner sind neben der Stadt Ingolstadt und der Technischen Hochschule der Regionalverkehr Oberbayern GmbH, die Airbus Urban Mobility GmbH, die Munich Airport International GmbH und die AMD Sigma Strategic Airport Development GmbH.

Die Region um Ingolstadt und den Airbus-Standort Manching soll zu einem, wenn nicht dem europäischen Zentrum der Urban Air Mobility werden. Dabei soll sowohl durch Forschung, Entwicklung und Produktion als auch durch Praxis-Probebetriebe die Möglichkeiten ausgelotet werden, Waren und später vielleicht auch Menschen von unbemannten Luftfahrzeugen von A nach B bringen zu lassen. Diese Technologie gilt als eine der Schlüsseltechniken des 21. Jahrhunderts, die derzeit weltweit in Forschungszentren vorangetrieben wird. Noch ist die Region Ingolstadt hier vorne mit dabei.