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Heidecker Stadtrat verabschiedet ILE-Konzept zur ländlichen Entwicklung

Weiterer Schritt der Zusammenarbeit

Heideck
erstellt am 11.07.2018 um 17:34 Uhr
aktualisiert am 15.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Heideck (evs) "Nachdem das Konzept zur Integrierten Ländlichen Entwickllung (ILE) Jura-Rothsee allgemein vorgestellt wurde, müssen die Mitglieder-Gremien es noch beschließen", hat Heidecks Bürgermeister Ralf Beyer in der jüngsten Stadtratssitzung erklärt.
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Heideck will sich mit Hilfe des ILE-Konzepts entwickeln.
Heideck will sich mit Hilfe des ILE-Konzepts entwickeln.
Foto: Meyer
Heideck
Solch ein Konzept sei dynamisch, Projekte könnten hinzugefügt werden und andere herausfallen. Und manches sei aus finanziellen Gründen jetzt nicht gleich machbar.

Dass die S-Bahn von Roth nach Hilpoltstein nicht enthalten ist, sprach Franz Albrecht (CSU) an. Das Thema habe in der Presse schon gestanden, meinte der Bürgermeister, und es betreffe nicht alle ILE-Gemeinden. Für Heideck sei eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr nach Nürnberg wichtig, dazu eine gute Taktung.

Auch die Fraktionssprecherin der CSU, Helga Peter, ist eine gute Verkehrs-Infrastruktur im ländlichen Raum wichtig. Die Stadt solle sich dringend in das Thema einklinken. Sie sah den Vorteil des ILE-Konzepts auch darin, dass die fünf Gemeinden durch die Zusammenarbeit mehr voneinander wüssten und manche Themen gemeinsam leichter zu bearbeiten seien. Die Geschäftsleiter und die technischen Leiter träfen sich schon seit einiger Zeit regelmäßig und könnten voneinander profitieren, informierte der Bürgermeister.

Das Thema Datenschutz-Grundverordnung hätte man bereits miteinander angehen sollen, meinte Manfred Ortner (CWG) und gab zu bedenken, ob die Verwaltung die zusätzliche Arbeit noch stemmen könne. Einige der Gemeinden hätten nach Absprache dieselben Berater zum Thema Datensicherheit, sagte Beyer.

"Das Gewerbegebiet Kohlbuck, das wir heute auf den Weg bringen, hätten wir zusammen mit Hilpoltstein erschließen können, wie es schon im Gesprach war", erinnerte Rudolf Schmidler (FW). Das Konzept sei auf Synergie zwischen den Gemeinden ausgelegt, erinnerte er.

Nach den Projektkosten erkundigte sich Reinhard Siegert (CWG). Das sei sehr unterschiedlich, die Verwirklichung eines Ackerwegenetzes koste sehr viel, sagte Beyer, anderes nur wenig. Die Beteiligung selber koste gar nichts, auch keine Beiträge. Über die Projekte entscheide der Stadtrat jeweils einzeln. Falls die Umsetzung von Projekten begleitet werden soll, dann würden noch Kosten des Büros zusätzlich zu den Projektkosten anfallen. Einstimmmig beschloss der Stadtrat das Konzept zur ILE Jura-Rothsee.
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