Sonntag, 16. Dezember 2018
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Initiative im Fränkischen Seenland für regionale Wertschöpfungsketten nimmt drei neue Mitglieder auf

Verstärkung für das Regionalbuffet

Gustenfelden
erstellt am 06.12.2018 um 18:13 Uhr
aktualisiert am 10.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Gustenfelden (rsc) Das Regionalbuffet im Fränkischen Seenland hat drei neue Mitglieder.
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Die Plaketten für die neuen Mitgliedsbetriebe  überreichen die Vertreter der Regionalbufffet-Initiative in Gustenfelden.
Die Plaketten für die neuen Mitgliedsbetriebe überreichen die Vertreter der Regionalbufffet-Initiative in Gustenfelden.
Schmitt
Gustenfelden
Die Winkler-Mühle in Gustenfelden, der Bärenhof in Rothaurach und die Familie Gagsteiger aus Osterdorf-Pappenheim dürfen nun mit dem Emblem des Lieferverbunds von Bauern und Gastwirten werben.

Damit sind es nun 58 Gaststätten sowie Lebensmittel-Handwerksbetriebe und landwirtschaftliche Erzeuger, die sich zusammengeschlossen haben, um untereinander Handel zu treiben und regionale Wertschöpfungsketten zu schaffen. 22 davon stammen aus dem Landkreis Roth. Die übrigen Unternehmen sind im Landkreis Weißenburg angesiedelt.

Susanne und Stefan Winkler werden Mehl, Gries, Flocken, Müsli und Spezialmehle liefern können. Der Bärenhof hat selbstgemachten Eierlikör, Nudeln, Kartoffeln sowie jede Art von Geflügel im Angebot. Wie die Winklers betreiben auch Monika und Markus Bär einen eigenen Laden in Rothaurach, in dem man sich mit frischen Produkten von Bauernhof und Mühle eindecken kann. Einen solchen Laden wollen Lydia und Manfred Gagsteiger in Osterdorf ebenfalls bald eröffnen. Gegenwärtig können sie Puten liefern und Ferien auf dem Bauernhof anbieten.

Das Regionalbuffet existiert seit 2003 und ist eine Initiative der Ämter für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung in Mittelfranken. Neben der Region Fränkisches Seenland existieren in Mittelfranken noch drei weitere regionale Lieferanten-Verbünde. Ziel ist es, Produzenten und Veredler zusammenzuführen. Jeder Gastronomiebetrieb verpflichtet sich dazu, auf seiner Speisekarte mindestens fünf Gerichte anzubieten, die aus Grundstoffen der Region hergestellt werden. Regelmäßige Betriebsbesuche garantieren diese Qualität, die für die Kunden jederzeit nachvollziehbar ist.

"Frische und kurze Wege sind uns ein besonderes Anliegen", erklärte Renate Schwarz, beim Landwirtschaftsamt in Weißenburg für das Regionalbuffet zuständig. Damit wolle man einen aktiven Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft leisten. "Wir sind bestrebt, die Qualität unseres Angebots ständig zu verbessern", ergänzte Regionalbuffet-Vorsitzender Wolfgang Heinzel, der die drei Embleme gemeinsam mit seinem Stellvertreter Thomas Winkler aus Alfershausen überreichte.

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