Mittwoch, 17. Oktober 2018
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Knotenpunkt im Bereich der Kindinger Straße und der RH 29 Richtung Beilngries wird umgebaut

Kreuzung soll sicherer werden

Greding
erstellt am 10.08.2018 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 15.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Greding (HK) Für Fußgänger ist die Kreuzung an der Kindinger Straße nicht einfach zu überwinden: Es gibt keine Querungsinseln, es fehlen Gehwege an manchen Seiten und die Bordsteine sind hoch. Im Gredinger Stadtrat wurden nun am Donnerstag Planungen für einen Umbau des Knotenpunktes vorgestellt.
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Wer vom Wohngebiet Distelfeld aus kommend in Richtung der Supermärkte über die Straße gehen möchte, muss sehr genau auf den Verkehr achten. Außerdem ist die Kreuzung alles andere als behindertengerecht.
Wer vom Wohngebiet Distelfeld aus kommend in Richtung der Supermärkte über die Straße gehen möchte, muss sehr genau auf den Verkehr achten. Außerdem ist die Kreuzung alles andere als behindertengerecht.
Foto: Steimle
Greding
Das Ziel ist klar, die Zeit drängt: "Wir wollen die Kreuzung verkehrssicherer gestalten", sagte Christoph Schwemmer vom Spalter Ingenieurbüro Klos. Denn seit das Baugebiet Distelfeld fertiggstellt ist, hat sich die Zahl der Fußgänger im Bereich, in dem die RH 29 Richtung Beilngries auf die Kindinger Straße trifft, deutlich erhöht. Wer also von dort kommend Richtung Super- oder Baumarkt will, muss sehr genau auf den Verkehr achten. Stichtag für die Förderungen für 2019 ist der 1. September, es gilt also, "keine Zeit zu verlieren". Insgesamt soll die Maßnahme 740000 Euro kosten, die Stadt selbst müsse "unter Vorbehalt" etwa 339400 Euro stemmen.

Der Umbau schließt auch die Bushaltestelle mit ein, die zum Beispiel nicht gefördert wird, ebenso fällt der untere Bereich der Stichstraße Richtung Obi und Edeka nicht darunter. Die Bushaltestelle sei, wie die ganze Kreuzung auch, nicht barrierefrei, sagte Schwemmer, das solle sich ändern. Vier Querungshilfen "an jedem Ast", einer davon ist auch die Heinrich-Herold-Straße, sollen den Fußgängern das Leben erleichtern. Doch nicht nur die Unübersichtlichkeit der Kreuzung bereitet Probleme, auch das Oberflächenwasser muss in der Planung berücksichtigt werden. Wenn es regne, überschwemme das Wasser den Obi-Parkplatz "und steht fast bis in die Filiale", erklärte Schwemmer. Das sei nicht verwunderlich, hat doch die Stichstraße ein Gefälle von 15 Prozent. Bisher leite man in den bestehenden Mischwasserkanal ein, der aber in Privatbesitz sei. In einem neuen Kanal wolle man dann das Wasser in einen Mischwasserkanal leiten.

Die Stichstraße sorgte dann noch für Gesprächsbedarf. Im Hauptausschuss am Montag habe man bereits überlegt, ob es auf der Seite zum Obi hin mit dem Gehweg Probleme geben könne, sagte Bürgermeister Manfred Preischl. Schließlich bleibe zur Stützwand hin nur wenig Platz. Da der alte Fahrbahnteiler sehr breit sei, sehe er kein Problem, antwortete Schwemmer, er solle etwa 20 Zentimeter kleiner werden.

Oswald Brigl (CSU) überlegte zudem, "ob man nicht ganz auf den Gehweg auf dieser Seite verzichten kann". Auf der anderen Seite verlaufe schließlich ein Gehweg, wer zum Obi wolle, könne auch weiter unten die Straße überqueren. "Die meisten gehen da ohnehin nicht zu Fuß hin." Er sehe keine großen Nachteile, wenn der Gehweg fehlen würde, sagte Schwemmer, man könne das Ganze nochmal prüfen. Einstimmig wurden die bisherigen Planungen von den Mitgliedern des Stadtrats abgesegnet.

Ebenso einstimmig beschloss das Gremium im Hinblick auf die Landtag- und Bezirkswahl am 14. Oktober die Festlegung der Wahlhelferentschädigung. Sie beträgt 35 Euro, wer ab 18 Uhr hilft, bekommt 20 Euro. Dieser Betrag sei der gleiche wie bei der vergangenen Wahl, so der Bürgermeister.
Tina Steimle
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