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Heidecker Stadtrat beschließt Tempo 30 für Wohngebiet zwischen Kreuther und der Laffenauer Straße

Runter vom Gas

Heideck
erstellt am 13.06.2018 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Heideck (evs) Das gesamte Wohngebiet zwischen der Kreuther und der Laffenauer Straße in Heideck wird Tempo-30-Zone.
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Das Wohngebiet zwischen der Laffenauer Straße und der Kreuther Straße wird eine Tempo-30-Zone, so dass vor allem die Schulkinder sicherer in die Schule (im Hintergrund) gehen können.
Das Wohngebiet zwischen der Laffenauer Straße und der Kreuther Straße wird eine Tempo-30-Zone, so dass vor allem die Schulkinder sicherer in die Schule (im Hintergrund) gehen können.
Foto: Schultheiß
Heideck
Das hat der Heidecker Stadtrat gegen die Stimme von Stilla Baumann (CSU) beschlossen. Zuvor hatte Bürgermeister Ralf Beyer den Antrag eines Bürgers verlesen, der für die Franken-, Jahn, Sudeten- und Ostenstraße eine Geschwindigkeitsreduzierung von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde befürwortet: Es werde zu schnell gefahren, obwohl rechts vor links gilt, zudem seien auf diesen Straßen viele Schulkinder unterwegs. Der Bürgermeister schlug - auch aufgrund eines Gesprächs mit der Polizei - vor, gleich das gesamte Wohngebiet zur Tempo-30-Zone zu erklären. Dies sei im Vergleich mit Bachi und Offenbrunn konsequent.

FW-Fraktionssprecher Rudolf Schmidler stellte fest, dass man sowieso nicht schneller fahren könne, wenn man sich an die Verkehrsregeln hält. Die Beschränkung sei gut für das Wohngebiet. Auch der stellvertretende Bürgermeister Dieter Knedlik (FW) gewann dieser Lösung nur Gutes ab. Reinhard Spörl (FW) appellierte, "dass wir uns auch alle daran halten". Stilla Baumann (CSU) lehnte den damit entstehenden Schilderwald ab. Beyer entgegnete, dass fünf Schilder für die gesamte Zone ausreichen. "Und wir behandeln dann die Bewohner der Wohngebiete gleich. "

Eine längere Diskussion entspann sich über eine Bauvoranfrage außerhalb des Bebauungsplans zwischen Bachi und Offenbrunn. Rechtlich gesehen könne man daher nicht zustimmen, sagte der Bürgermeister, denn "in vergleichbaren Fällen haben wir bisher gegen solches Bauen im Außenbereich gestimmt". Reinhard Spörl erinnerte an die Entstehung des Baugebiets Anfang der 90er. Das Landratsamt genehmigte das Baugebiet erst aufgrund des Kompromisses, dass im Umgriff ein Grünstreifen mit Bäumen entsteht. Selbst wenn der Stadtrat zustimmen würde, sehe er beim Landratsamt kaum Chancen. Der Bürgermeister bestätigte dies, da er sich dort schon erkundigt hat. Mit neun zu sieben Stimmen lehnte der Stadtrat somit das Ansinnen ab.

Genehmigt wurde neben vielen anderen Plänen das Projekt eines Ärztehauses an der Bahnhofstraße beim Herrenweiher.

Zum Schluss stellte Beyer die Wiederöffnung des Freibads noch im Juni in Aussicht, da die Arbeiten sehr zügig vorangehen.
 
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