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Thalmässing will sich in der Öffentlichkeit positiv darstellen / Tipps für die Pressearbeit der Vereine

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Thalmässing
erstellt am 01.03.2012 um 19:03 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 18:53 Uhr | x gelesen
Thalmässing (al) Wenn es nach der Anzahl der Teilnehmer aus Vereinen und Institutionen geht, die am Mittwochabend einer Einladung des Arbeitskreises „Marketing, Image und Kommunikation“ gefolgt waren, dann ist der Arbeitskreis seinem Ziel ein Stück näher gekommen. Er möchte in der Öffentlichkeit ein positives Bild von Thalmässing schaffen, um Leute anzulocken – als Urlauber wie auch als Neubürger.
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Als „Lockmittel“ soll die Präsentation der Vereine dienen, als „Trägermedium“ die Veröffentlichung von Artikeln in der Lokalzeitung und die Darstellung der Veranstaltungen und Aktivitäten in der neuen Vereinsdatenbank, die die Marktgemeinde Thalmässing bekommt. Das machte Roland Siegler, der Sprecher des Arbeitskreises, den rund 40 Vereinsvertretern am Mittwochabend klar.

Entstanden ist der Arbeitskreis im Rahmen des Attraktivitäts-Selbstchecks der Gemeinde, bei dem Vertreter aus verschiedenen Bevölkerungs-, Berufs- und Altersgruppen analysiert haben, was Thalmässing ausmacht. Sie haben dabei aufgelistet, was positiv ist, aber auch, wo noch nachgebessert werden muss.

So ein Feld, das noch beackert werden muss, ist beispielsweise die Kommunikation innerhalb der Gemeinde. Hier gebe es oft ein Informationsdefizit. Eine Möglichkeit, das auszumerzen, sei beispielsweise ein Bericht in der Zeitung, der einerseits die Thalmässinger über das informiere, was bei den einzelnen Vereinen laufe, andererseits aber auch deren Aktivitäten nach außen trage. Um den Vertretern der Vereine den Einstieg in eine erfolgreiche Pressearbeit zu erleichtern, gab Andrea Karch von der Gredinger Redaktion des Hilpoltsteiner Kurier konkrete Tipps. Die Vereinsvertreter erfuhren dabei beispielsweise, dass es wichtig ist, Veranstaltungen rechtzeitig zu melden und auch mitzuteilen, ob etwas Besonderes wie eine Ehrung ansteht. Auch der Aufbau eines Presseartikels und Tipps, wie gute Bilder aussehen, waren Themen des Referats.

Der Kommune liegt die Zusammenarbeit mit den Vereinen ebenfalls am Herzen. Bürgermeister Georg Küttinger informierte deshalb darüber, dass derzeit eine neue Homepage im Aufbau sei. Auf der wird es eine Vereinsdatenbank geben, in der die Vereine mithilfe eines Zugangscodes ihre Termine selbst aktuell einpflegen können. „Da kann man auch schnell nachschauen, ob ein anderer Verein an dem Tag schon etwas drinstehen hat.“ Für die Vereine, die das nicht selbst können, werde das aber weiterhin die Verwaltung machen.

Der neue Veranstaltungskalender der Gemeinde soll künftig nur noch als Werbemittel nach außen dienen. „Eine Generalversammlung in Thalmässing interessiert die Messebesucher in Nürnberg nicht“, war sich der Bürgermeister sicher. Die Termine der örtlichen Vereine sollen deshalb künftig jedes Viertel- oder Halbjahr an das Mitteilungsblatt angehängt werden. „Dann sind sie auch aktueller, als wenn man im November 2011 schon den Termin im Oktober 2012 wissen muss.“ Der Bürgermeister bat auch darum, die Termine für das Mitteilungsblatt rechtzeitig mitzuteilen.

Roland Siegler informierte die Vereinsvertreter auch über die Projekte, die sein Arbeitskreis umsetzen will. So soll für Thalmässing ein Werbefernsehen kreiert werden, das überall dort, wo Wartezeiten sind, ob im Supermarkt oder im Wartezimmer, über Vereine oder Gewerbe informiert. „Sollte das funktionieren, wäre das ein Alleinstellungsmerkmal.“ Weiter soll die Vorstellung Thalmässings in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia mit Informationen aufgewertet werden. „Über Wikipedia sind Informationen über Thalmässing weltweit abrufbar.“ Geplant ist auch ein professionelles Marketing-Konzept.

Von Andrea Karch
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