Mittwoch, 17. Oktober 2018
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1660 Haushalten stehen nach zweiter Breitband-Ausbaustufe bis zu 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung

Schnelles Internet für die Großgemeinde

Freystadt
erstellt am 13.06.2018 um 17:56 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Freystadt (haz) Die zweite Ausbaustufe für schnelleres Internet bis zu 50 Megabit pro Sekunde ist beendet und steht ab sofort 1660 Haushalten im Freystädter Gemeindegebiet zur Verfügung.
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Knopfdruck für schnelleres Internet: Bürgermeister Alexander Dorr, Telekom-Vertreter Markus Sand, der städtische Breitbandpate Reinhard Trost und Roland Zeltner von der Breitbandberatung Bayern (von links) freuen sich, dass die zweite Ausbaustufe geschafft ist.
Knopfdruck für schnelleres Internet: Bürgermeister Alexander Dorr, Telekom-Vertreter Markus Sand, der städtische Breitbandpate Reinhard Trost und Roland Zeltner von der Breitbandberatung Bayern (von links) freuen sich, dass die zweite Ausbaustufe geschafft ist.
Foto: haz
Freystadt
Allerdings, weist Telekomvertreter Markus Sand hin, müsse der Kunde selber tätig werden und diese Leistung buchen, denn ohne Kundenauftrag werde nichts umgestellt. Der Nutzer sollte bei der Telekom oder seinem Provider nachfragen und schnelles Internet bestellen, sofern gewünscht. Das Netz sei offen für alle Anbieter, nicht nur für die Telekom. Buchungen seien ab sofort beim Fachhandel möglich.

Die rund 1660 Haushalte im Vorwahlbereich 09179 in Teilen von Freystadt und in den Dörfern Möning, Möninger Berg, Sondersfeld, Mörsdorf, Ohausen, Forchheim, Sulzkirchen, Jettenhofen, Obernricht, Kiesenhof, Kittenhausen, Richthof, Rumleshof, Braunshof, Schöllnhof, Rothenhof und Rabenhof können somit schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Videovstreaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Mbit/s.

"Wir von der Telekom haben dafür rund 64 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 25 zusätzliche Verteiler aufgestellt oder mit moderner Technik nachgerüstet", informierte Sand. Was noch erfreulich ist: In Obernricht, Kittenhausen, Möninger Berg und Rabenhof endet das Glasfaserkabel nicht im Hausanschluss am Straßenrand. Hier wurden bei entsprechender Einverständniserklärung die Glasfaserleitungen direkt bis ins Haus gezogen.

"Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil, für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Stadt Freystadt", wies Bürgermeister Alexander Dorr auf die Brisanz des Themas hin. "Es ist wichtig für den ländlichen Raum, in dem Menschen leben und arbeiten wollen." Die dritte Ausbaustufe, hier ist unter anderem der obere Marktplatz in Freystadt betroffen, sei bereits angelaufen und liege sehr gut im Zeitplan und könne voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. "Die Telekom ist ein zuverlässiger und guter Partner", sei seine Erfahrung.

Zusammen mit der Breitbandberatung Bayern hat die Stadt eine Bitratenanalyse erstellt. "Jeder Haushalt kann nachschauen, welche Kapazitäten am Hausanschluss möglich sind", sagte Roland Zeltner von der Breitbandberatung dazu. Und Breitbandpate Reinhard Trost wies darauf hin, dass auf der Bürgerserviceseite der Stadt Freystadt die "Bitratenkarte" als Link zum Abfragen angeklickt werden kann. Der Bürgermeister ergänzte noch: "Der Breitbandausbau wird mit bayerischen Zuschüssen finanziert, die Bitratenanalyse samt Masterplan durch Bundesmittel."
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