Montag, 12. November 2018
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Mitglieder des Jugendtreffs wollen Beachvolleyballplatz sanieren

Satz und Sieg für den Antrag

Thalmässing
erstellt am 12.09.2018 um 17:20 Uhr
aktualisiert am 15.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Thalmässing (al) Die Mitglieder des Jugendtreffs Die Loge wollen wieder einmal die Ärmel hochkrempeln.
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Dieses Mal steht die Generalsanierung des Beachvolleyballplatzes auf ihrer Agenda. Dieser Platz sei nicht mehr unfallfrei zu bespielen, begründen sie ihr Engagement in ihrem Antrag an die Gemeinde. Denn für Material- und Maschinenkosten brauchen sie die Hilfe der Kommune. Die Arbeiten selbst wollen sie in Eigenleistung ausführen. In ihrem Antrag listen sie unter anderem den starken Unkrautbefall in der Spielfläche und am Randbereich, den schlechten Zustand von Netz und Pfosten, die unvorteilhafte Ost-West-Ausrichtung, den fehlenden Seitenstreifen und die fehlende Drainage auf. Das Spielfeld soll mit Schotterschicht und Drainage neu aufgebaut und gedreht werden. In der Kostenaufstellung wird eine Summe von 12500 Euro genannt. "Für diesen Preis einen neuen Platz zu bekommen, ist eine gute Sache", urteilte Johannes Mailinger (CSU) und nannte Kosten von 30000 Euro, die ohne Eigenleistung anfallen würden. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass dieser Beachvolleyballplatz nie ideal gewesen sei. "Und wenn man was macht, sollte man es gescheit machen. "

Heinz Müller (CSU) wollte wissen, ob der Platz auch von anderen Vereinen genutzt werden dürfe. Das bestätigte Bürgermeister Georg Küttinger mit dem Hinweis, dass die Zeiten mit dem Jugendtreff abgesprochen werden sollten, weil der sich auch um den Unterhalt kümmere. Daran, dass die Jugendarbeit eine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei, erinnerte Michael Kreichauf (CSU). Der Volleyballplatz, der sportliche Betätigung ermögliche, gehöre dazu. "Das Geld ist gut angelegt", zeigte er sich überzeugt. Der Jugendtreff laufe seit 2002. "Darauf können wir stolz sein. Andere Gemeinden beneiden uns darum, so aktive Jugendliche zu haben. " Der von ihm eingeforderte Applaus für die Jugendlichen, die zahlreich im Sitzungssaal saßen, wurde nur zu gerne gewährt. Dass die Jugendlichen mit ihrem Antrag und der beigefügten Skizze gute Vorarbeit geleistet hätten, würdigte Kinder- und Jugendbeauftragte Eva Dorner (TL). Die einstimmige Zustimmung zum Antrag auf Übernahme der Materialkosten bis zu einer Höhe von 12500 Euro war nur noch eine Formsache.
 

NOTIERT

  • Der Wohnmobilstellplatz am Ortsrand ist so weit fertig. Die Kommune wartet noch auf den Anschluss durch die N-Ergie. Auch die Beschilderung muss noch aufgestellt werden. Alle gängigen Führer für Reisemobile wurden informiert, damit der Thalmässinger Stellplatz 2019 in die Verzeichnisse aufgenommen werden kann.
  • Das Landratsamt Roth sucht noch Statisten, am besten Paare, für eine Fernsehaufnahme über die Thalmässinger Wanderwege. Gedreht wird am 25. und 26. September.
  • Der bisherige Arbeitstitel "Haus des Buches" für die Bücherei bleibt erhalten. Mit diesem Namen hätten sich, so Bürgermeister Georg Küttinger, sowohl Büchereiteam als auch Pfarrer Rudolf Hackner einverstanden gezeigt. Im Gemeindebrief hatte die Kirchengemeinde zuvor nach Ideen für einen Namen gesucht, es sei laut Hackner aber keiner vorgeschlagen worden, der besser gewesen wäre als "Haus des Buches". Ende September soll die Fassade des Gebäudes neu gestrichen und der neue Namen in roter Schrift aufgemalt werden.
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