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Katholische Landvolkbewegung bereitet sich auf Jubiläumsjahr 2017 vor Hilfsprojekte im Senegal und in Georgien

Feierlichkeiten für den Schutzpatron

Röttenbach
erstellt am 02.05.2016 um 18:11 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 19:29 Uhr | x gelesen
Röttenbach/Eichstätt (HK) Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) der Diözese Eichstätt hat ihre Ziele für die kommenden Jahre festgelegt. Weiter engagieren will sich die KLB im Senegal. Neue Akzente wird man nun in Georgien setzen.
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Röttenbach: Feierlichkeiten für den Schutzpatron
Die Wallfahrer rasten: Die Buswallfahrt der Katholischen Landvolkbewegung in der Diözese Eichstätt nach Flüeli soll weiterhin angeboten werden. Eine neue Kurzform der Fahrt ist ebenfalls in Planung. ‹ŒArch - foto: Schmidtpeter
Röttenbach

Für 2017 sollen größere Aktionen auf 600 Jahre Nikolaus von Flüe, den Patron des Landvolkes, hinweisen.

Vorsitzender Thomas Schneider hieß im Deutschordenshaus in seiner Heimatgemeinde Röttenbach den Diözesanvorstand - das sind die Abordnungen der einzelnen Kreisverbände - willkommen. In einem Rückblick auf 2015 sah man an den Teilnehmerzahlen, dass die Arbeit der KLB sehr gut angenommen wurde. Dies verdeutlichten auch die hohen finanziellen Umsätze. Der Förderverein der KLB umfasst nun über 215 Mitglieder. Über 1800 Kontaktanschriften für Einladungen sind vorhanden.

Ein neues Senegalprojekt ist in Aussicht. Dazu hat man nun den Partner gewechselt. In Zusammenarbeit mit der Association Sénégalaise pour le Développement Intégré (ASDI) werden neue Projekte, die auch Berufsausbildung für Jugendliche umfassen könnten, in Erwägung gezogen. Die bisherige Partnerschaft mit der Diözese dort hat zwar den erhofften Erfolg gebracht, aber in Details waren unterschiedliche Meinungen vorhanden, die zu einer Trennung der Diözese Tambacounda vom Ansprechpartner Bernard Seck führten. Die KLB will aber weiter über den internationalen ländlichen Entwicklungsdienst (ILD) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit Bernard Seck Projekte angehen. Hier wird auch der Erlös der Aktion Minibrot in den Pfarreien der Diözese eingebracht: Insgesamt waren 5000 Euro aus Minibrot und eine Einzelspende für Senegal in Höhe von 4000 Euro zu verzeichnen.

Über Kontakte des Collegium Orientale wurde man 2014 auf Probleme in Georgien in der Diözese Surami und Kashuri mit Bischof Symeon Men Tsakashvili aufmerksam. Dort gibt es kleine Klostergemeinschaften, die Seelsorge leisten und auf wenigen Hektar Fläche ihren Eigenbedarf an Lebensmitteln decken müssen. Dazu fehlt aber die Technik. Thomas Schneider und Herbert Bauernfeind haben sich nun über mögliche Unterstützung informiert und schlugen dem Ausschuss vor, generalüberholte kleine Schlepper der dort gängigen Marke Kubota zu kaufen und mit Anhängegeräten auszustatten. Dazu werden die beiden in Kürze nach Georgien reisen, um vor Ort die Situation zu klären und einzukaufen. Wegen der sehr moderaten Kosten für die Technik hat die KLB 15 000 Euro zugesagt, weitere 15 000 kommen von der Diözese Eichstätt. Dafür können mehrere Schlepper angeschafft werden.

Die diözesane Arbeit der einzelnen Landkreise zeigt sich heuer wieder in vielen Einzelterminen. Im Herbst ist eine landwirtschaftliche Studienfahrt nach Niederbayern vorgesehen. Viele Anmeldungen sind schon eingegangen. Obst- und Gemüsebetriebe sowie eine Paramentenstickerei sind die Ziele. Nachhaltigkeit durch heimische Produkte steht im Mittelpunkt. Die Radlwallfahrt in die Schweiz ist bereits ausgebucht, so die Information von Sebastian Wacker.

Von Wendelin Funk
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