Dienstag, 11. Dezember 2018
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Deutscher Menschenrechts-Filmpreis wird am Samstag in Nürnberg in sechs Kategorien vergeben

Renommiert und wertgeschätzt

Nürnberg
erstellt am 05.12.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 09.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Nürnberg (HK) Zum elften Mal wird in Nürnberg der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis am Samstag, 8. Dezember, verliehen. Damit findet die aktuelle Wettbewerbsrunde des 1998 ins Leben gerufenen Filmwettbewerbs Höhepunkt und Abschluss.
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Mit einer individuell angefertigten Statue und 2500 Euro sind die Preise in jeder der sechs Kategorien dotiert. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis versteht sich als Ehrung durch die Zivilgesellschaft und wird von unabhängigen, demokratischen Akteuren aus der Mitte der Gesellschaft getragen.
Mit einer individuell angefertigten Statue und 2500 Euro sind die Preise in jeder der sechs Kategorien dotiert. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis versteht sich als Ehrung durch die Zivilgesellschaft und wird von unabhängigen, demokratischen Akteuren aus der Mitte der Gesellschaft getragen.
Golling
Nürnberg
Die Preise, die in jeder Kategorie mit 2500 Euro und einer individuell angefertigten Statue dotiert sind, werden am Samstagabend in der Nürnberger Tafelhalle an die sechs Preisträger überreicht.

Zwischen Ende April und Mitte August waren 382 Filme in den fünf Wettbewerbskategorien Langfilm, Kurzfilm, Magazinbeitrag, Hochschule und Amateur den vier Fachjurys zur Sichtung und Bewertung vorgelegt worden. Eine dieser Jurys vergab zusätzlich einen Preis in der Kategorie "Bildung". Die Preisträger 2018 sind:
  • Kategorie Langfilm: "STYX" von Wolfgang Fischer.
  • Kategorie Kurzfilm: "Joe Boots" von Florian Baron
  • Kategorie Magazinbeitrag: "Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik" von Naima El Moussaoui und Ralph Hötte.
  • Kategorie Hochschule: "Thinking Like A Mountain" von Alexander Hick.
  • Kategorie Amateur: "Just A Normal Girl" von Vanessa Ugiagbe und Yasemin Markstein.
  • Kategorie Bildung: "Der Tatortreiniger - Sind Sie sicher?" von Arne Feldhusen und Mizzi Meyer.

Die Bedeutung des Filmwettbewerbs lässt sich - neben Zahl und Qualität der Einreichungen - auch an der Wertschätzung im politischen und gesellschaftlichen Kontext erkennen. So hat der frühere Bundespräsident Joachim Gauck die Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernommen und wird zur Preisverleihung als Festredner erwartet.

Gleichzeitig kommt Iris Berben in ihrer Funktion als Präsidentin der Deutschen Filmakademie nach Nürnberg, um die Laudationes auf die Preisträger zu halten. Dieser Besuch belegt, dass der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis inzwischen zu den renommierten Filmwettbewerben im deutschsprachigen Raum gehört. Daneben wird der Oberbürgermeister von Nürnberg, Ulrich Maly, Gast der Preisverleihung sein und ein Grußwort an die fast 500 Gäste des Abends richten.

Die elfte Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises wird in der Nürnberger Tafelhalle stattfinden. Dem Veranstalterkreis ist es zudem gelungen, Wolfgang Niedecken zu gewinnen, der die Preisverleihung musikalisch umrahmen wird. Niedecken ist Träger des Beethoven-Menschenrechtspreises, mit dem er 2017 für sein politisches und zivilgesellschaftliches Engagement geehrt wurde. Der Kabarettist, Fernsehmoderator und Musiker Christoph Süß wird die Gäste aus Politik, Medien, Kirchen und Verbänden durch den Abend führen. Für die Preisverleihung stehen keine Karten mehr zur Verfügung - die Veranstaltung wird jedoch vollständig über den eigenen Youtube-Kanal http://youtube.menschenrechts-filmpreis.de übertragen.

Im Anschluss an die Preisverleihung sind ab etwa 21.45 Uhr alle aktuellen Preisträgerfilme (außer "STYX") in voller Länge im Saal der Tafelhalle zu sehen. Für die "Lange Nacht des Menschenrechts-Films" sind noch Karten verfügbar. Die Filmpräsentation ist öffentlich und kostenfrei. Der Spielfilm "STYX" wird am Sonntag, 9. Dezember, ab 11 Uhr in einer Matinee im Casablanca-Filmkunsttheater in Nürnberg gezeigt. Der Regisseur Wolfgang Fischer ist anwesend. Diese Veranstaltung ist ebenfalls öffentlich und kostenlos - eine Platzreservierung im Casablanca wird empfohlen.
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