Sonntag, 18. November 2018
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Architekt stellt Planung für ein zweites Haus neben dem Kindergarten vor

Obermässinger Krippe nimmt Formen an

Greding
erstellt am 14.09.2018 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 17.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Greding (luf) Mit Kosten von etwa 1,2 Millionen Euro rechnet der Architekt Michael Gsaenger aus Georgensgmünd - "nach bisherigem Stand".
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So viel soll der Umbau mit Erweiterung des Kindergartens "Heilige Familie" in Obermässing kosten. Knapp 600000 Euro seien bislang als staatliche Förderung in Aussicht gestellt worden, ergänzte Bürgermeister Manfred Preischl (FW). 12 bis 14 Krippenkinder sollen zukünftig dort Platz finden.

Von der ursprünglichen Planung, wie sie Mitte 2016 im Stadtrat vorgestellt wurde, ist mittlerweile nicht mehr viel übrig: Einen kleinen Anbau sollte es seinerzeit geben, die Baukosten sind damals auf etwa 390000 Euro geschätzt worden. Wie Gsaenger erläuterte, sei nun ein zweites Gebäude vorgesehen, das parallel zum Altbau stehen wird - in der Bauweise diesem ähnlich. Verbunden werden die beiden Häuser mit einem Flachbau, so dass ein u-förmiger Komplex mit einem Hof in der Mitte entsteht. Zudem wird der Eingangsbereich im Altbau zu einem großzügigen Windfang umgestaltet.

Ins Erdgeschoss des Neubaus kommen laut Gsaenger unter anderem der Ruheraum für die Kinder unter drei Jahren sowie ein Waschraum, im Obergeschoss wird ein Mehrzweckraum eingerichtet, der der gesamten Kindertagesstätte zur Verfügung steht - also auch dem Kindergarten. Die Heizungsanlage wird für den gesamten Komplex erneuert, die Krippe soll per Fußbodenheizung mollig warm werden. Aus Kostengründen setze man weiterhin auf Öl als Brennstoff.

Ortssprecher Harald Gerngroß (SPD) wollte wissen, bis wann man mit der Krippe rechnen könne. Er wolle bald ausschreiben, erwiderte Gsaenger, im Frühjahr könne man dann wohl loslegen, "die Bauzeit beträgt ein knappes Jahr". Angesichts der ausgelasteten Baufirmen trat Preischl jedoch auf die Euphoriebremse. Er wolle das noch nicht versprechen.
 

AUS DER SITZUNG

  • Mindestens bis Jahresende bleibt der freitägliche Bauernmarkt in Greding auf dem Altstadtparkplatz. Dafür hätten sich die Fieranten ausgesprochen, antworte der Bürgermeister auf eine Frage von Elisabeth Holmann (FW). Wegen andauernder Bauarbeiten müsste der Markt sonst zu oft umziehen.
  • Unter Vorbehalt stimmte der Rat zweier Bauvoranfragen zu, die ein Speditionsunternehmen gestellt hatte: Es will an der Industriestraße zwei Gebäude derart umbauen, dass Lkw-Fahrer dort nächtigen können. Über der Asylunterkunft sollen demnach 19 Einzel- und 2 Doppelzimmer entstehen, wenige Meter weiter noch einmal 5 Einzel- und 2 Doppelzimmer. Einem "hotelähnlichen Gewerbe" könne man keinen Riegel vorschieben, erläuterte der Bürgermeister, wohl aber einer "wohnähnlichen Nutzung". Um was es sich bei dem Vorhaben genau handelt, solle die Prüfung des Landratsamts ergeben. 
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