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Die Hilpoltsteiner Malerin Renate Mader zeigt ihre Werke bis zum 23. Juni im Café Grimm

Neue Ausstellung der "Kaffeehauskultur"

Hilpoltstein
erstellt am 16.05.2018 um 18:45 Uhr
aktualisiert am 20.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hilpoltstein (ub) Mit einer neuen Kunstausstellung wartet das Café Grimm an der Christoph-Sturm-Straße auf: Die Hilpoltsteiner Malerin Renate Mader zeigt im Rahmen der "Kaffeehauskultur" 30 farbenprächtige Bilder in ganz unterschiedlichen Techniken.
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Renate Mader zeigt ihre Bilder im Café Grimm.
Renate Mader zeigt ihre Bilder im Café Grimm.
Foto: Unterburger
Hilpoltstein


Renate Mader wurde 1949 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Ihre Ausbildung absolvierte sie in den Bereichen Technische Chemie und Qualitätsmanagement. 1977 gründete sie die Firma Diät-Pharma-Sport.

Ende der 1980er-Jahre begann sie mit gegenständlicher Malerei. 1992 zeigte sie ihre erste Ausstellung in Roth, danach gab es weitere Ausstellungen unter anderem in Heideck, Hilpoltstein und wieder in Roth. Von 1997 bis 2004 gestaltete Mader die Titelseite der Tierheimzeitung Roth. Seit diesem Jahr ist sie Mitglied im Kunstverein Spectrum.

"In den ersten Jahren malte ich autodidaktisch streng naturalistische Bilder, hauptsächlich in Öl", erzählt Renate Mader. "Durch Seminare und Aufenthalte bei den Tiermalern Conrad Franz und Jörg Mangold trat für mich die Tiermalerei mehr und mehr in den Vordergrund. "

Im Laufe der Zeit wurde ihre Malerei freier und auch der Einfluss anderer Kunstrichtungen machte sich bemerkbar. Es zeigte sich, dass hauptsächlich das Töpfern einen gestalterischen Einfluss auf ihre Bilder ausgeübt hatte. Immer mehr wurden auch Skulpturen und Formen zu wichtigen Ausdrucksmitteln. Weitere Seminare sowie das Arbeiten mit anderen Farben, Materialien und Medien gaben ihrem künstlerischen Schaffen weitere Impulse.

"Die meisten Anregungen und Ideen erhalte ich aus der Natur", berichtet die Künstlerin. "Nicht nur die Buntheit der Natur, sondern vielmehr noch die Vielfalt der Strukturen und Oberflächen beeindruckt mich. " Sehr oft komme sie mit Fundstücken von Spaziergängen zurück und arbeite diese später in ihre Bilder und Collagen ein. Auch für ihre Bilder verwendet sie gerne Materialien aus der Natur. Daraus ergeben sich ganz unterschiedliche Strukturen, die ihr eine dritte Dimension in den Bildern ermöglichen und ihr die Freiheit zur Schaffung neuer. vielseitiger Impressionen geben.

"Wenn ich das Gefühl habe, es ist meinem Bild nichts mehr hinzuzufügen, und wenn es dem, was ich darstellen wollte, entspricht, dann empfinde ich Freude", bekennt Mader. "Wenn aber das, was dabei entstanden ist, auch andere Menschen anspricht und es ihnen gefällt, dann ist das Optimum erreicht. " Renate Mader hält es deshalb mit einem Ausspruch des Philosophen Friedrich Theodor Vischer: "Mach andern Freude! Du wirst erfahren, dass Freude freut". Die Ausstellung ist bis zum 23. Juni täglich außer montags zu sehen.
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