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Energiebündel lobt Stadt Greding für das Setzen auf Alternativen

Hausaufgaben gemacht

Kraftsbuch
erstellt am 02.03.2012 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 18:53 Uhr | x gelesen
Kraftsbuch/Greding (HK) Energiegewinnung der Zukunft und der Energieverbrauch sind Themen, die die Menschen interessieren. Das ist beim Gredinger Energiegespräch deutlich geworden, dass die CSU-Stadtratsfraktion initiiert hatte.
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Rund 40 Interessenten waren am Donnerstagabend nach Kraftsbuch gekommen, um von Referenten des Energiebündels Roth-Schwabach – dessen Gründungsmitglied die Stadt Greding ist – mehr über die Energiewende zu erfahren.

Wie kann der ländliche Raum von der Energiewende profitieren? Neue Netze, Energiegewinnung und Energiespeicherung waren die Themen, auf die Werner Emmer und Hermann Lorenz vom Energiebündel eingehen sollten. Emmer stellte zunächst das Energiebündel vor, aus dem mittlerweile auch eine Genossenschaft hervorgegangen ist. Mit dieser Organisationsform ließen sich energetische Einrichtungen betreiben, erklärte er.

Hermann Lorenz ging dann ins Detail: Er nannte die Quellen für alternative Energiegewinnung: Sonne, Wind Wasser, Biomasse und Geothermie. Energiewälder zum Beispiel haben ihm zufolge einen jährlichen Zuwachs von zehn Tonnen je Hektar, dies entspreche 5000 Liter Heizöl. Auch neue Techniken für die Energiespeicherung wurden vorgestellt.

Um das Thema Energie und die Erschließung neuer Quellen in Greding aufzubereiten, war ein Workshop vorgesehen. Auf Blättern konnten die Besucher Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen im Energiebereich der Großgemeinde angeben. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen: Die Stadt Greding hat mit Fotovoltaikanlagen auf städtischen Dächern und ihrem Hackschnitzelheizwerk bewiesen, dass sie in Sachen Energieversorgung ihre Hausaufgaben macht.

Nach dem Dollar und dem Euro werde Energie auch eine neue Form der Währung sein, prognostizierten die Referenten des Energiebündels. Daruf müsse man sich einstellen. Sie plädierten dafür, vorhandene Potenziale zu nutzen um die Energieversorgung auch für die folgenden Generationen zu sichern. Zu diesem Themenbereich gab es eine Menge von Fragen und Einwendungen, aus denen auch hervorging, dass die Besucher mehr über Möglichkeiten zur Energieeinsparung hören wollten.

Von Matthias Mödl
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