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Göggelsbucher und Lampersdorfer Theaterspieler feiern am 17. März Premiere ihres neues Stücks

Vom Räuber zum Pfarrer

Göggelsbuch
erstellt am 12.03.2018 um 12:05 Uhr
aktualisiert am 16.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Göggelsbuch (HK) Mit dem Stück "der Räuberpfaff" tritt die Laienspielgruppe des DJK/ Landjugend- und Heimatvereins Göggelsbuch-Lampersdorf an die Öffentlichkeit. Aufführungen finden am 17., 18., 23., 24. Und 25. März, jeweils um 19.30 Uhr im Jugend- und Sportheim St. Georg in Göggelsbuch statt.
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Eifrig am Proben ist die Laienspielgruppe des DJK/Landjugend- und Heimatvereins Göggelsbuch-Lampersdorf mit der Räubergeschichte "Der Rauberpfaff, die  am 17., 18., 23., 24. Und 25. März, jeweils um 19.30 Uhr im Jugendheim St. Georg in Göggelsbuch zu sehen sein wird. .
Eifrig am Proben ist die Laienspielgruppe des DJK/Landjugend- und Heimatvereins Göggelsbuch-Lampersdorf mit der Räubergeschichte "Der Rauberpfaff, die  am 17., 18., 23., 24. Und 25. März, jeweils um 19.30 Uhr im Jugendheim St. Georg in Göggelsbuch zu sehen sein wird. 
Sturm
Göggelsbuch

Einen Blick in das Geschehen der bayerischen Räubergeschichte in drei Akten mit Vorspiel von Peter Landstorfer und gespickt mit Lokalkolorit haben die Laienspieler bei den derzeit stattfindenden Proben der Laienspieler werfen. Es gibt viel zu lachen beim lustigen Stück mit vier Damen und sieben Herren, das Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Die Uraufführung des Stückes, das von Gesamtleiter Hans Schüssel und Regisseur Wolfgang Brandl ausgesucht wurde, erfolgte am 14. Oktober im Hirschgarten in München.

Das erste der insgesamt drei Bühnenbilder zeigt zunächst den Wald. Danach wandert das Geschehen in die Sakristei und Wohnstube beim Dorfpfarrer, der die Hauptrolle spielt. Wie üblich, gibt es von der Sakristei aus einen Zugang zur Kirche und dort einen fürs Publikum sichtbaren Beichtstuhl, in dem auf der einen Seite der Pfarrer sitzt und durch ein Gitter getrennt, auf der anderen der Beichtende.

Viele Highlights, gespickt mit Heiterkeit und Gaudi in den Szenen sorgen für Neugierde und Spannung bei der Räubergeschichte um den Raubhauser Gust und seine kleine Räuberbande, die sich mit mäßigem Erfolg durchschlägt. Als sie in einem Hinterhalt warten, beobachten sie ein tragisches Schicksal. Es wird ihnen ein Koffer in die Hände gespielt, der ihr weiteres Leben durcheinanderwirbelt und auch die Geschichte von Göggelsbuch nachhaltig prägt.

Wie es weiter geht mit der Räuberbande, ob sie mit ihrem Vorhaben Erfolg haben und in die Geschichtsbücher eingehen oder der Gendarmerie in die Hände fallen und wie viele Räuber in dieser Zeit vor Gericht gestellt werden, das wird sich bei den Aufführungen zeigen. Nur so viel wird verraten: Es kommt zu einem Ende, das sich so auch in Göggelsbuch abgespielt haben könnte.

Mitwirkende sind: Der Räuberhauptmann und Pfarrer Gust Raubhauser wird von Elmar Hirscheider gespielt, der zum zehnten Mal in Göggelsbuch auf der Bühne steht. Die Rauberhur, Res Rothen, wird verkörpert von Anne Harrer, die zum zweiten Mal dabei ist. Den Räuber Jackl Hetzinger spielt Jürgen Lamer (8 Mal dabei), Großbäuerin Severa Kupplinger spielt Christa Reichenberger (12), deren Tochter Annamirl ist Neuling Lisa Schlierf . In die Rolle der Dorfbewohnerin Siachlerin schlüpft Gabi Schmidt (8), Bürgermeister Spreitzel spielt Hans Schüssel (18), Bräu, den Brauereibesitzer verkörpert Markus Mederer (6), Gendarmerievorsteher Häflinger Wolfgang Harrer (3), Dorfbewohner Schlucker ist Werner Mederer (17) und als Mesnerin in Aktion tritt Evi Fleischmann (12). Als Regisseur fungiert zum 15. Mal Wolfgang Brandl.

Seit 1989 wird in Göggelsbuch Theater gespielt. Doch bereits in den 50er und 60er Jahren gab es dort das Laienspiel, das somit eine lange Tradition hat. Johann Schüssel und Wolfgang Brandl mit ihrem Team sind eifrig am Proben und brennen darauf, vor die Öffentlichkeit treten zu dürfen.

Begeistert ist die 21-jährige Lisa Schlierf, die erstmals dabei ist. Sie wurde von der Leitung angesprochen und sagte nach einiger Bedenkzeit ihr Mitwirken zu. Das habe sie nicht bereut, denn es herrsche bestes Miteinander in der Gruppe, die eine schöne Gemeinschaft sei. "Wir sind eine Theaterfamilie, versichert sie freudestrahlend."

Der Eintrittspreis beträgt acht Euro, Kinder bis 16 Jahren erhalten ein Freigetränk. Karten im Vorverkauf können bei Agnes Meier, Göggelsbucher Hauptstraße 19, Telefon (09174) 2956 erworben werden, Restkarten gibt es jeweils an der Abendkasse. Vor Beginn und in den Pausen kann man sich am reichhaltigen Büfett stärken.

Josef Sturm
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