Montag, 15. Oktober 2018
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Freystädter Naturbad soll umgestaltet werden - Schlechte Chancen für zweiten Beachvolleyballplatz

Ein Spielplatz im Wasser

Freystadt
erstellt am 09.08.2018 um 20:35 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Freystadt (haz) Das Freystädter Naturbad soll auf Wunsch der Wasserwacht ertüchtigt werden. Bürgermeister Alexander Dorr kündigte in der Stadtratssitzung am Dienstag an, eine Detailplanung in Auftrag zu geben. Erfüllt werden soll der Wunsch der Wasserwacht rechtzeitig zum Beginn der Badesaison 2019.
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Für die Kinder soll ein Wasserspielplatz im sogenannten Einlaufbereich des Beckens geschaffen werden. Dazu hat die Freystädter Stadtverwaltung von der Wasserwerkstatt Bamberg eine unverbindliche Vorplanung erstellen lassen. Dieses Büro hat die Kosten für die Umgestaltung auf eine Viertelmillion Euro angesetzt. Allerdings muss die Stadt diese Kosten nicht alleine stemmen. Über ein LEADER-Programm kann das Vorhaben mit 100 000 Euro gefördert werden. Aber auch bei einer geschätzten Restsumme für die Stadt in Höhe von 150000 Euro will Dorr versuchen, den ein oder anderen Punkt günstiger zu gestalten.

Robert Hackner (Freie Wähler) merkte an, dass man in den langfristigen Unterhaltskosten berücksichtigen müsse, wenn neue Pumpen gebraucht werden. Eva Otto-Greiner (Freystadt Gemeinsam Gestalten) forderte, dass die Stadtratsmitglieder in die Planung eingebunden werden. "Die Wasserwacht betreut das Gelände vorbildlich. Deshalb haben wir sie beteiligt", entgegnete Bürgermeister Dorr.

Matthias Penkala von den Freien Wählern wies auf das erneuerungswürdige Sprungbrett und die Forderung nach einem zweiten Beachvolleyballplatz hin. Das Sprungbrett wird ersetzt, versprach Dorr. Wenig Hoffnung machte der Bürgermeister dagegen, was einen weiteren Beachvolleyballplatz angeht. Als Grund nannte er den Pflegeaufwand.

Christoph Wittmann, der Vorsitzende der Wasserwacht-Ortsgruppe Freystadt, ging anschließend auf den Hinweis aus dem Gremium ein, dass das Wasser im Einlaufbereich, wo der Spielplatz entstehen soll, am kältesten ist. Das Wasser soll künftig über Kaskaden einlaufen. Bürgermeister Dorr will nun die Detailplanung ausführen und über den Winter ausschreiben lassen, so dass die Arbeiten vor der kommenden Badesaison erledigt werden können.

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