Dienstag, 16. Oktober 2018
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Richtfest in Hofstetten: Zahl der Betreuungsplätze steigt zum nächsten Kindergartenjahr erheblich an

Anbau an das Kinderhaus nimmt Gestalt an

Hilpoltstein
erstellt am 11.10.2018 um 15:37 Uhr
aktualisiert am 15.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hofstetten (HK) Richtfest ist beim Anbau an das Hofstettener BRK-Kinderhaus gefeiert worden. In dem zweistöckigen Gebäude wird zu Beginn des nächsten Kindergartenjahrs Platz sein für zusätzliche 13 Krippen- und 26 Kindergartenkinder. Die bisherigen 12 Krippenplätze und 75 Plätze für Regelkinder werden also deutlich aufgestockt.
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Ein Bäumchen für den Anbau: Am Kinderhaus in Hofstetten wird Richtfest gefeiert.
Ein Bäumchen für den Anbau: Am Kinderhaus in Hofstetten wird Richtfest gefeiert.
Tschapka
Hilpoltstein
Natürlich ließen es sich auch einige Mädchen und Buben des Kinderhauses nicht entgehen, ihr künftiges Domizil mit dem hübschen Bäumchen auf dem Dach in Augenschein zu nehmen. Weitere Gäste des Richtfests waren unter anderem die Leiterin der Einrichtung, Heidi Neumann, der Vorsitzende des Trägers BRK-Kreisverband Südfranken, Wolf-Dieter Ueberrück, samt Stellvertreter Ernst Hofer, der stellvertretende BRK-Geschäftsführer Martin Fickert sowie Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl und dessen Stadtbaumeister Thomas Stark.

Mahl hob seiner Freude darüber hervor, dass die Baustelle, die im März dieses Jahres begonnen hat, sich sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen bewege. Da während des laufenden Betriebs des Kinderhauses gebaut werde, seien große Teile der Freifläche derzeit nicht benutzbar. Die Erzieherinnen und die Kindern gingen mit diesen Einschränkungen hervorragend um, lobte der Bürgermeister.

In den nächsten Wochen werde der Rohbau durch den Einbau der Fenster und der Verkleidung der Fassade noch winterfest gemacht, erläuterte Mahl. Wenn alles weiterhin so gut laufe, könne man im zweiten Quartal des nächsten Jahres den Betrieb aufnehmen.

Stefan Ritzer vom gleichnamigen Ingenieurbüro informierte anschließend über den Bau, dessen auffälligstes Merkmal die große Rutsche sein wird, die aus dem zweiten Stock in den Garten führen wird. Eigentlich als Fluchtweg konzipiert, "aber sicher können die Kinder da auch so mal rutschen", mutmaßte Ritzer. Er berichtete zudem, dass die bald anzubringenden Fassadenplatten in BRK-Rot gestaltet sein werden.

Anschließend folgte der Richtspruch durch den Architekten des Ingenieurbüros, Stefan Bathory, und den Bauleiter der Firma Humpenöder, Dieter Zachert. Insgesamt schlägt der Kindergartenanbau mit 1,23 Millionen Euro zu buche, wobei Hilpoltstein sich mit 340 000 Euro beteiligt. Dank zweier Förderprogramme halten sich die Kosten für die Stadt in Grenzen.
Tobias Tschapka
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