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CSU-Ortsverband nominiert Christian Albrecht einstimmig als Bürgermeisterkandidat

Ein Heidecker für Allersberg

Allersberg
erstellt am 25.11.2016 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 19:34 Uhr | x gelesen
Allersberg (HK) Ein Nachwuchspolitiker aus Heideck will neuer Rathauschef in Allersberg werden. Der Allersberger CSU-Ortsverband hat den 29-jährigen Christian Albrecht, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union, am Donnerstagabend einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gekürt.
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Allersberg: Ein Heidecker für Allersberg
Breite Unterstützung aus der CSU: Von der stellvertretenden Landrätin Edeltraud Stadler (l.) und der Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler (2.v.l.) bis zu den Bürgermeistern Ralph Edelhäußer (2.v.r.) und Bernhard Böckeler (r.) reicht die Gratulantenschar für Christian Albrecht (Mitte), der nun als CSU-Kandidat in die Allersberger Bürgermeisterwahl am 2. Juli 2017 geht. - Foto: Sturm
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Mit seiner Vorstellungsrede konnte Christian Albrecht alle 43 Mitglieder überzeugen, die zur Nominierungsversammlung des Allersberger CSU-Kandidaten gekommen waren. Das einstimmige Ergebnis sei nicht nur ein gutes Omen, sondern zeige auch, dass die CSU geschlossen hinter dem Kandidaten steht, sagte der Ortsvorsitzende Thomas Schönfeld. Mit Christian Albrecht soll die positive Arbeit von Bürgermeister Bernhard Böckeler, der sein Amt im kommenden Jahr abgibt, nahtlos fortgesetzt werden. "Uns lag es am Herzen, einen gut ausgebildeten Kandidaten zu präsentieren, der Erfahrung, Ausstrahlung und Energie für Neues hat".

Aufmerksam verfolgten auch die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler, Landtagsabgeordneter Volker Bauer, Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer und stellvertretende Landrätin Edeltraud Stadler die Vorstellung von Christian Albrecht. Von 2004 bis 2015 war er bei der Stadt Heideck beschäftigt, wo er Leiter der Stadtkasse und des Bau- und Ordnungsamtes sowie zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und EDV war. Heute ist er am Flughafen Nürnberg tätig als Manager für das Onlinemarketing und die Neuen Medien. Albrecht ist Verwaltungsfachwirt und absolvierte das Studium Bachelor of Laws (Wirtschaftsrecht) und danach den Studiengang Master of Marketing Management. Albrecht war auch schon einige Zeit im Ausland tätig. Seine Erfahrungen als Dozent möchte der Heidecker ebenso wenig missen wie seine Erfahrungen im Ehrenamt, sagte er.

Auf die aktuelle Lage Allersbergs bezogen, sprach er mit dem Blick von außen sowohl über die harten Standortfaktoren wie das gute Flächenangebot, angemessene Steuern und gute Verkehrsanbindung als auch die weichen Standortfaktoren wie die gute Wohnqualität, gute Freizeitmöglichkeiten und das aktive Vereins- und Verbandsleben.

Potenziale sieht Albrecht in der Erweiterung des Flächenangebots und der Ansiedlung von Unternehmen und die Steigerung der Lebensqualität mit Verbesserung der Allersberger Außendarstellung. Die Weiterentwicklung der drei Säulen "Wohnen, Gewerbe, Tourismus" seien der Schlüssel für ein gutes Image Allersbergs, so der Bürgermeisterkandidat. Sein Anliegen ist es, Gewerbe, Wirtschaft und Standortpolitik im Auge zu haben, aber auch den Innenort zu betrachten.

Er regte Kooperationen mit Berufs- und Hochschulen an, mit dem Ziel, die bestehende Infrastruktur weiter zu entwickeln. Die Entwicklung eines Mehrgenerationentreffpunkts, Verbesserung der Informationspolitik, Flächen- und Leerstandsmanagement, aber auch eine serviceorientierte Verwaltung mit Digitalisierung sind Schwerpunkte seines Programms. Mit dem Projekt Gilardianwesen seien sehr gute Weichen gestellt im Blick auf den Tourismus und die Belebung der Rothsee-Region.

Die Entwicklung der Marktgemeinde mit ihren Orten nachhaltig zu gestalten, direkte Umsetzungsmöglichkeiten, vielseitige Aufgaben und der Umgang mit unterschiedlichen Menschen und Meinungen, das seien seine Gründe dafür, warum er Allersbergs Bürgermeister werden möchte. "Ich möchte Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger in allen Bereichen sein. Wir wollen wir mit einer starken Mannschaft antreten und alles nach außen tragen", schloss Albrecht seine Vorstellungsrede.

Der scheidende Bürgermeister Bernhard Böckeler sagte, dass die Fachkompetenz und die Ausstrahlung Christian Albrechts überzeugend seien. Nun gelte es, getreu dem Programm der CSU, nahe am Menschen zu sein, die Ideen hinauszutragen und konkrete Schwerpunkte zu setzen. Besonders gefiel Böckeler, dass der CSU-Kandidat sein Wissen sowohl in Behörden wie auch in der freien Wirtschaft und in der Welt erlernt und erweitert hat. "Wir brauchen Fachlichkeit und Sachlichkeit, um die Mehrheit bei der Bürgermeisterwahl für Christian Albrecht zu bekommen", so Böckeler.

Von Josef Sturm\t
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